Sound Experiments - Phase 4/ Klang Exerimente - Phase 4



Phase 4: Songs & Hörbuch

Neben dem Motiv der 'radically unplugged music (RUM)' als Gegenbewegung zum allseitigen kommerziellen Perfektionismus, der dem einzelnen jeden Mut zur eigenen musikalischen Aktivität nehmen kann, gab es von Anfang an auch das Interesse, philosophisch-wissenschaftlichen Inhalten eine 'Audio-Verpackung' zu verleihen, die es attraktiver macht, sich solchen Texten auszusetzen. Nähere Überlegungen zu den möglichen Inhalten finden sich auf meinem Philosophie-Wissenschafts-Blog 'cognitiveagent.org (Übersicht über alle bisherigen Beiträge). Nachstehend Beispiele solcher Versuche. Der 'Zufallscharakter' ist noch sehr hoch, da die Kenntnisse im Umgang mit dem Programm ableton Life 8.2.1 (mittlerweile 9.1 Dez. 2013) zusammen mit Max4Life noch sehr rudimentär sind. Beide Programme sind extrem mächtig.

Nach ersten Experimenten zeigt sich, daß die Wechselwirkung zwischen Musik und Text zu stark ist, als dass ich die Texte des Philosophieblogs so einfach in Hörbücher überführen kann, falls die Musik eine ernsthafte Rolle spielen soll. Gleichzeitig habe ich bei den RUM-Experimenten gemerkt, dass die reine RUM-Form für die Kombination von Text und Musik zu starke Grenzen setzt. Ich möchte daher hier jetzt den Bereich 'Songs und Hörbuch' so erweitern, dass hier die RUM-Form nachbearbeitet werden darf. Im einzelnen werde ich den 'RUM-Grad' weiter angeben.

Nachbemerkung Sept: Gerade bei den 'Songs' zeigt sich, dass ich in der Regel über eine 'Ideenskizze' nicht hinauskomme. Aufgrund der nicht vorhandenen Zeit bleibt es meistens dabei, eine Anregung in einen einfachen Text zu transformieren und dazu -- meist eher 'zufällig' -- ein paar Instrumental-Stimmen aufzuzeichnen. Dies passt dann 'mehr oder weniger'; die musikalische 'Qualität' verbleibt im 'Skizzenbereich', aber oszilliert um '100% RUM'.

Am 15.Juli 2012 überschritt die Idee von electric poetry den Horizont der Wahrnehmung. Siehe im text unten.

Das Problem der Stimme


Eine schöne Stimme wirkt gewöhnlich 'aus sich heraus': egal 'was' sie singt, der Klang der Stimme dringt in uns ein, erfasst uns, fasziniert uns, und wir hören einfach gerne zu, letztlich spielt dann die Art der Musik keine Rolle. Wenn zusätzlich Gesangssituation und verstehbare Worte auch noch 'stimmen', dann ist es einfach 'perfekt'; die 'Betörung' ist vollkommen. Man gibt sich dem aktuellen Erleben hin und das 'kritische Denken' ist dann normalerweise absent.

'Schönheit' birgt von daher immer auch die Gefahr des 'Vergessens' der unendlichen Spannungen, die notwendig sind, damit es Schönheit geben kann....

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, was man tun kann, wenn die Stimme 'nicht schön' ist, sprich Eigenschaften enthält die im gewöhnlichen Hören 'stören': wenn die Stimme 'rau' klingt, 'nervig', 'kratzend', 'disharmonisch', 'zu hoch', 'gequält', .... und das womöglich in Kombination z.B. 'nervig + gequält + kratzig'? Und wenn es darüberhinaus auch noch auf bestimmte 'Inhalte' ankommen soll, wenn die Worte nicht gleichgültig sind gegenüber der bloßen Emotion, wenn man mit den Worten bestimmte Inhalte vermitteln will?

Sich in dieser Situation 'schöne' Stimmen zu 'leihen' oder nur solche Inhalte zu nutzen, die 'schön genug' sind, dass viele Hörer sie 'mögen' ist zwar die Strategie der primär kommerziellen Musikindustrie, wäre aber aus meiner Sicht eine Kapitulation vor der Wahrheitsfähigkeit eines jeden Menschen, eine Kapitulation vor der erratischen Schönheit der gewordenen und beständig weiter werdenden Welt, die uns die 'Grundtöne' vorgibt. Die Einschränkung auf das 'rein ästhetische' gehorcht zwar den genetisch vorprogrammierten Mustern unseres Hörens, ist aber in Gefahr, sich von der allseitigen Matrix der werdenden Welt zu entfernen, von der wir nur ein winziger Teil sind.

Die Herausforderung liegt also darin, mit den möglichen Klängen der Welt 'wie sie ist' eine Sprache zu finden, die 'verbindet'. Eine Aufgabe für die Unendlichkeit, die sich aber immer nur in einzelnen, kleinen winzigen Schritten 'realisieren' läßt. Es bleibt die Herausforderung, mit einer 'nicht schön' klingendne Stimme 'Inhalte' so zu 'verpacken', dass diese Klangereignisse den Weg in das andere Gehirn, in das 'Erleben' des anderen finden können und dort nicht nur 'betören', sondern ein wenig auch das 'Denken' anregen.

Bislang befinde ich mich hier im Stadium eines 'kleinen Kindes', das auf gut Glück mit Lauten herumspielt und sich wundert, wenn es manchmal etas produziert, das von der Umgebung eine Rückmeldung bekommt, das Kind 'durchschaut' nicht was es tut, es 'erlebt' Klänge und 'wundert' sich. Irgendwann kann es 'sprechen' und denkt nicht groß darüber nach, weil es 'funktioniert', und es wird vermutlich bis zu seinem Tode niemals verstehen lernen, wie das genau funktioniert; die Stimme ist eines der größten Wunder unseres Körpers, aber wir sind uns dessen normalerweise nicht bewusst. Eine partielle Blindheit, die die Welt 'dunkler' erscheinen läßt als sie tatsächlich ist....Das 'Schöne' setzt das 'Normale' voraus; ohne 'normale' Stimmen gäbe es keine 'schöne' Stimmen; das eigentliche Wunder aber ist das Normale. Ich kenne niemanden, von dem ich mit Überzeugung sagen könnte, dass er/sie das 'Normale' versteht; viele sind immer auf der Suche nach dem 'Besonderen' und bemerken es nicht, weil sie selbst schon extrem 'besonders' sind; ....

  1. (++++) Logbuch cognitiveagent vom 20.Jan 2007 (see: Text here). Recording 28.Dec 2010. Die Begleitmusik entstand als Spielerei mit vorgefertigten synthetischen Instrumenten von ableton life (Bass, Cello, Violinen, Schlagzeug). Beim Spielen über eine normale Tastatur hat man unmittelbar nur wenige Modifikationsmöglichkeiten.

  2. (++++) Logbuch cognitiveagent vom 22.Jan 2007 (see: Text here). Recording 28.Dec 2010. Die Begleitmusik entstand wieder als Spielerei mit vorgefertigten synthetischen Instrumenten von ableton life (Bass, Cello, Violinen, Max-Schlagzeug).

  3. (++++) Logbuch cognitiveagent vom 10.Dez 2009 (see: Text here). Recording 29-30.Dec 2010. Die Begleitmusik entstand wieder als Spielerei mit vorgefertigten synthetischen Instrumenten von ableton life (verschiedene Bass-Klänge, Cello, verschiedene Violinen-Klänge, Alt-Saxophon Klang, Max-Schlagzeug) sowie einem realen EBass.

  4. (++++) Logbuch cognitiveagent vom 14.Dez 2009 (see: Text here). Recording 30.Dec 2010. Die Begleitmusik entstand wieder als Spielerei mit vorgefertigten synthetischen Instrumenten von ableton life und Max4Life

  5. (++++) Logbuch cognitiveagent vom 21.Dez 2009 (see: Text here). Recording 30-31.Dec 2010.

  6. (++++) Logbuch cognitiveagent vom 31.Dez 2009 (see: Text here). Recording 1.Jan 2011.

  7. Nach den ersten Versuchen zeichnen sich einige Probleme ab, für die ich noch keine guten Lösungen habe. Erfahrungsgemäß stellen die sich dann aber im Laufe des Projektes ein. Hier kurz ein paar Gedanken dazu:

    1. Die einzelnen Texte des Blogs sind Momentaufnahmen komplexer Gedankenbündel, die zwar dem Autor helfen, seine Gedanken zu ordnen, für einen Leser sind sie aber im ersten Anlauf eher schwierig, schwer verständlich. Der mögliche Kontext erschließt sich nur im Zusammenhang mit sehr vielen solcher einzelnen Einträge.

    2. Eine begleitende Musik tut sich schwer, 'direkt' Bezug zu nehmen auf die 'Bedeutung' des Textes, da diese in der Regel abstrakt ist und keine – wie in Texten, die handelnde Personen schildern – Bezugnahme auf Prozesse zuläßt, die in uns 'empathisch' Gefühle hervorrufen. Das Verhältnis der Musik zu den Texten bleibt daher eher 'struktural', 'distanziert'; kann allerdings 'anregen'.

    3. Meine Kenntnisse der verfügbaren Klänge durch die Musiksoftware sind noch sehr gering; meine Fähigkeiten, gezielt Klänge zu erzeugen, ebenso. Es fehlt aber auch die Zeit, alles ausführlich zu lernen. Im Normalfall würde dies durch eine 'Kooperation' gelöst. Bei einem 'non-profit' Unternehmen wie dem des Blogs ist dies aber nicht möglich... es sei denn....

    4. Im Geiste der RUM-Musik finde ich es aber auch wiederum nicht so schlimm; ich stelle fest, dass das 'herumwandern' in den Klangräumen nicht nur interessant ist, sondern sehr wohl Spuren hinterläßt: das Hören verändert sich, das Fühlen, es entstehen erste vage Konturen von Klangmustern, von Kombinationsmöglichkeiten, von Wechselwirkungen....

    5. Möglicherweise wäre es besser, ich würde nicht die einzelnen Einträge chronologisch hintereinander vertonen, sondern, wie am Beispiel des letzten Vortrags begonnen, immer nur Zusammenfassung der Vorträge vertonen, da diese tendenziell die vielen Einzelbeiträge summieren, fokussieren, pointieren; für einen Außenstehenden dürfte dies tendenziell leichter sein. Hier werden dann auch eher gedankliche Bögen sichtbar, die eher mal die Verbindung zu einem klanglichen Thema nahelegen....



  8. (++++) Logbuch cognitiveagent vom 17.Jan 2010 (see: Text here). Recording 4.Jan 2011. The background sound is composed with the sound of real birds of the garden behind the house, some traffic sound, a summer rain, and some midi instrument effects.



  9. (++++) Parts 1-3, Version 2, (Parts 4ff will -- hopefully -- follow soon) , this is a condensed form of a public lecture under the heading of 'Menschenbild im Wandel'. Auszug aus einem Text, der einem Vortrag am 24.Nov2010 zugrunde lag...(Eine Kurzzusammenfassung des gesamten Vortrags findet sich hier.

  10. (++++)Logbuch cognitiveagent vom 15.Okt.2011 (see: Text hier.) (100% RUM) In der Gesamtschau vom BigBang bis zur Gegenwart zeigen sich immer mehr Organisationsebenen der Materie, die sich mit immer größerer Geschwindigkeit weiter differenzieren. Details und Fragen. Bei der Vertonung habe ich drei Stimmen zum ausgangspunkt genommen, die aus verschiedenem Rauschen bestehen, das ich mit einer Abwandlung eines CSound-Programms erzeugt habe. Zusätzlich habe ich eine Stimme angelegt, die aus bis zu 6 künstlichen Gesangsstimmen besteht, die aus einer ableton-Life Bibliothek stammen (Midi). Dazu dann der gesprochene Text.

  11. (+++)Logbuch cognitiveagent vom 17.Okt.2011 (see: Text hier.) In der Gesamtschau vom BigBang bis zur Gegenwart zeigen sich immer mehr Organisationsebenen der Materie, die sich mit immer größerer Geschwindigkeit weiter differenzieren.

    1. Nach ca. 4 Jahren Experimentieren stelle ich fest, dass der günstigste Punkt für Vertonungen 'Songs' sind, die ein bestimmtes Thema aufgreifen und punktuell beleuchtenh. Diese kann man dann in Kontexte einbinden, die einen 'narrativen Rahmen' für das 'große Ganze' liefern.

    2. Eine andere Variante sind Musikvideos. Hier kann man expliziter auch die Dimension Bild einbeziehen; Text kann zurücktreten.

    3. Noch eine andere Spielart sind Interviews und komplexere Dialogereignisse.

    4. Davon unterscheiden würde ich Hörspiele, die mehr an Inhalten interessiert sind und Hörspiele, die mit Klangeffekten spielen.

    5. Die Blogtexte selbst sind wohl kaum vertonbar.

  12. (+++) 'fatal, fatal' . Dies ist jetzt eine RUM2 Produktion. Zwar sind alle Stimmen life und ohne vorherige Probe aufgenommen worden, die beiden Stimmen mit Drums sind aber aus einem ursprünglichen RUM-Soundtrack (von mir) herausgeschnitten und dann neu zusammen gesetzt worden. Dadurch kann man das Timing im Nachhinein fast beliebig verbessern. Der Text nimmt Bezug auf ein aktuelles Ereignis, bei dem eine sogenannte 'politische Lichtgestalt' mit glattem Haar scheibchenweise enthüllte, wie sie -- die politische Lichtgestalt -- die Wahrheit in einer Weise mit Füßen getreten hat, die ihresgleichen suchen muß. Dies ist schlimm. Noch schlimmer ist, dass es Menschen gibt, die ein solches Verhalten noch bejubeln....Wenn wir also demnächst in ein Gefängnis wandern weil leute uns übel verleumdet haben und niemand etwas dabei findet, dann dürfen wir uns nicht wundern. Die allerhöchsten Staatsorgane klatschen fleißig Beifall zu diesem schaurigen Schauspiel. Und dies nicht zum ersten mal in den letzten Monaten....

  13. (+++) 'fatal, fatal (2nd version)' . The same idea but completely different. This time I started with a simple bass figure and simultaneously I did sing spontaneously in the microphone. Then I added a rhythm Guitar, then a solo guitar without a real solo, I played only some 'fuzzy' tones nearby the main tones. Then I added some dull epiano. Still I am searching the 'blues feeling' but I am very far away; somehow I have in 'in me', somewhere 'deep in me', but I am paralyzed to make it working. It's strange. I have to try more...

  14. (+++) India Water Song . In the FAZ newspaper there was an impressive article about the water problem of India (11.March2011, No.59, p.13). I took only some pictures out of this complex matter and compiled a simple text. This I arranged with some prerecorded music which I had colleted already inspired by this text. My original 'musical imagination' 'in the head' was quite different, but I couldn't find those instruments which produced the sound I had in 'my mind'....therefore, something 'different' happened...

  15. (+++) The Fukushima Experts... . These days we heard so many stories from and about the nuclear plant experts responsible for Fukushima...more and more one gets the impression, that they don't tell the truth and/ or are not really experts...Who knows....By playing around with my voice some nights before the following song 'emerged' out of nothing...

  16. (+++) Test mit diversen Geräuschen... Habe als Worte benutzt, 'Erde, sonne, Energie, Kernenergie, Wasser....', was man halt in diesen Zeiten ständig vor sich hinmurmelt........

  17. (++++)Syria...brothers...sisters are dying.....(50%RUM?) Eigentlich habe ich meine 12-saitige Gitarre ausprobiert, die Gerhard mir neu präpariert hatte, nachdem Sie viele Jahre unsaitig ein Dasein gefristet hatte....Das waren aber verschiedene unkoordinierte Stücke. Dann habe ich dazu ein Schlagzeugset neu editiert und probiert; gefile mir nicht zusammen mitn der gitarre. Habe dann über midi einen bestimmten Keyboard sound probiert; passte zwar zum Schlagzeug aber die Gitarre passte immer noch nicht. Dann habe ich die Gitarre wieder rausgenommen und zu Drums und Piano einen eBass gespielt. Das passte dann irgendwie. Dann wollte ich eine Stimme dazu haben; hatte vor einer Woche -- oder länger -- mal einen text notiert anläßlich der vielen schrecklichen Berichte aus Sysrien. Habe den dann dazu gesprochen/ gesungen. Meine Stimme ist zwar völlig untrainiert aber irgendiwe passte es. Na ja, das Gesamtergebnis kann man ja anhoeren. Musik ereignet sich im Realisieren des Klangs und im Hören im Kopf.....Bin ziemlich sicher, dass jeder etwas anderes hört als der andere; der Stimulus ist gleich, das kognitive Ereignis ist unterschiedlich....

  18. (+++++) Sitting on my Bed, Riding the time (3rd Version)....(100%RUM) As before but instead of the ukulele I used the 12-string guitar which my friend Gerhard has 'repaired' out of the past... Somehow it's more difficult to sing, but otherwise, it induces some different spirit. Added a midi cello as before. The wording emerged starting with the situation in the morning, bed, wake up, and then a lengthy talk yesterday with friends about how everybody perceives time in his normal life...

  19. Die beiden folgenden Sounds sind anläßlich von Geburtstagen entstanden.

  20. (++++) Us Usch (100%RUM) Zweite Version eines Geburtstagsliedes, das wir Life vorgetragen haben. Text gleich, hier aber mit anderem 'Sound'. Die Drums sind midi Drums gespielt über das keyboard.

  21. (++++) DocG zum Geburtstag; ganz spontan (100%RUM) Hatte gestern eine Version erstellt, aber heute hatte ich einfach Lust in die Tasten zu greifen, und dann habe ich einfach spontan den Text von gestern neu eingespielt, ohne Probe. Es ging einfach um den Spass....

  22. (++++)Song of Men (Aug-20, 2011)
    Text: Gerd Doeben-Henisch (17.Aug.2011)
    Musik: Gerd D-H, Dieter S. Performance: Vocals: Usch K., Marina S., Gerd D-H., Dieter S., Bass: Anita H., Drums: Dieter S., Guitar: Gerd D.H.

    During the 4th Schwarzenborn Music Festival did this group a first experimental recording of this song. It's not final and far fom being perfect, but it gives You a first idea how this song could be realized. Clearly, the text of this song is an idealization compared to the real data (e.g. science discusses at least 3 or 4 different invasions of North- and Southamerica starting in about -20.000 - 17.000 years ago). The assumed shipping from north to south is only one of these but one with a very high probability. The soundtrack is based on recording snippets while probing the song.


  23. (++++)Song of Men , 2nd version (Aug-20, 2011, some mastering 5Dez2011) (0% RUM) Voices unchanged, only some modifications in the accompanying music.

    REFRAIN
    Africa, Asia, Australia, Europe, America
    Billions of men
    2x(one mother
    one mother in Africa)

    Verse 1
    200.000 years ago, in Africa
    on the shoulders of others
    men has started again
    100.000 years ago, language developed
    thinking was abstract, symbolic
    spears became deadly weapons
    for hungry men.

    Vers 2
    70.000 years ago, they moved
    walking, walking out of Africa
    60.000 years they reached India
    5.000 years later: Australia
    In 45.000 they entered Europe
    Before 15.000 they shipped America, north and south
    Our fathers, and our mothers

    Vers 3
    Now we are everywhere
    We are many many men
    Where to go from here?
    Shall we leave our mother earth?
    Shall we leave the solar system?
    Heading into the Milky Way,
    into the universe?
    Our sons, and our daughters?

  24. Background story: http://www.poisonfire.org/
    (++++) Song Bad Blood Money (Aug, 2011)
    Text: Gerd Doeben-Henisch (Aug. 2011)
    Musik: GDH inspiriert von einem alten song von Phil Ochs
    Performance: Vocal, 2x Drums, 12-String Guitar, Piano: Gerd D.H.
    (++++) Song Bad Blood Money , version 2.0(Aug, 2011)
    Performance: 2x Drums (Latin Bongas), eBass, Vocal: Gerd D.H.

    The history of the wonderful land of Nigeria is full of war. Actually there is a 'relativ' equilibrium of the powers, but the economical differences in the population are big. A special problem is the environmental pollution, meanwhile rather an environmental desaster in the oil regions. Mainly responsible is a European oil company. Although this company has lost an important case before the court they do not stop gas flaring, which is evil in many respects. This song reminds on this.

    Trying to make a simple song for an important problem shows me how difficult it is to make even a very simple song. This time version 1.0 of the song is not RUM; I tried several times with different settings. The result is not really convincing but for me it is a first step which is not completely bad. Nevertheless I learned a lot even with this simple song....Version 2.0 is is again 100% RUM! Sounds different.

    Verse 1

    G cm G cm
    Crude oil everywhere, crude oil here,
    G e a D
    crude oil everywhere in water, muddy slick.
    e C a
    Gas flaring penetrates air, irritates your skin
    h G a D
    money isn't there, not for the people
    h G a D G
    bad blood money is flowing to the rich, all the time


    Verse 2

    G cm G cm
    Crude oil everywhere, crude oil here,
    G e a D
    oil spills happen every year again
    e C a
    like an Exxon Valdez super spill
    e C a
    no cries, no voices, no politics (are there)
    h G a D
    money isn't there, not for the people
    h G a D G
    bad blood money is flowing to the rich, all the time


    Verse 3

    G cm G cm
    Crude oil everywhere, crude oil here,
    G e a D
    the animals around have died away,
    e C a
    all the plants are oily brown
    e C a D
    old and young are loosing their breath, children are dying
    h G a D
    money isn't there, not for the people
    h G a D G
    bad blood money is flowing to the rich, all the time


  25. Background story: http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/arevas_uranfoerderung_stellt_immer_noch_gefahr_fuer_niger_dar/
    (++++) Unter heisser Sonne (Sept, 2011)
    Text: Gerd Doeben-Henisch (Sept. 2011)
    Text inspiriert von einem Bericht über Niger im neuen Klimahaus der Stadt Bremerhaven
    Performance: 2x Vocal, 4x Drums, eGuitar, Midi-Bass, Midi-Violine: Gerd D.H.

    Während eines Besuches im neuen Klimahaus der Stadt Bremerhaven wurde ich konfrontiert mit den unbeschreiblichen Methoden der Urangewinnung im Niger und der menschenverachtenden Art und Weise, wie hier Reichtum auf Kosten der dort lebenden Bevölkerung ausgebautet wird. Ich habe ein Klangexperiment mit Drums dazu benutzt, diese Eindrücke als Text dazu zu mischen. Insgesamt natürlich musikalisch noch nicht überzeugend, aber ein weiteres Experiment im unendlichen Meer möglicher akustischer Ereignisse....

  26. (++++) Unter heisser Sonne (Sept, 2011. Vers.3)
    Performance: 1x Vocal, 1x Drums, eBass, ePiano: Gerd D.H.
    Habe die Elemente weiter reduziert, klassisches Schema. Werde bei Gelegenheit weiter probieren.

  27. (++++) Unter heisser Sonne (Sept, 2011. Vers.4)
    Performance: 1x Vocal, 1x Drums, eBass, eGuit-Rhythm, eGuit-Solo (wawa): Gerd D.H.
    Das grobe Schema gelassen und nur ein bischen Guitarre 100%RUM, just for fun.
    Text: Gegenüber geschriebenem Text wurde der gesprochene Text abgewandelt.

    Unter heisser Sonne
    (1) Ein heisser Wind weht
    Sonne brennt,
    Staub, Sand,
    armes Land
    Kinder schwach,
    kaum Wasser,
    Analphabeten,

    (2) Unter den Füßen Reichtum
    Billionen von Dollar
    Uran überall
    Fremde tragen es weg
    verwüsten das Land
    Fremde aus Europa

    (3) Wasser vergiftet,
    Luft voller Gift
    Strassen und Land zerstört
    wüste Wüste
    dort
    Niger
    Areva

  28. Uns Froangforter Buu is fünf unn fuffzisch worn
    (Blues)
    (0% RUM) Anhand des Templates 'Divin' Dug Blues' habe ich einen Text samt Instrumentierung komplett neu gemacht. In diesem Fall kein RUM! Habe zuerst den Drumteil arrangiert mit 7 verschiedenen DrumClips aus der Ableton-Library (man hört diese in der aktuellen Aussteurung nicht sehr stark... Dann habe ich die Hauptakkorde als Piano Akkorde uterlegt (G7, C7 und D7). Dann habe ich probeweise eine Stimme erzeugt, anschliessend mit der eVioline gezupft die kleinen Pausen gefüllt. Dann die längeren Pausen mit einer verzerrten eGuitarre (Hatte auch noch Flöte/ Klarinette probiert, aber dies wirkte nicht so richtig).

    1
    Wenn der Maa ganz Whisky wär', enunner würd' der Chris geh'
    Wenn der Maa ganz Whisky wär', enunner würd' der Chris geh'
    unn niemals werrer - wieder uftauche.

    2
    Er is en Froangforter Buu, waas wu es shee is
    Er is en Froangforter Buu, waas wu es shee is
    deswäje sinn mer - sinn mer doo

    3
    Wer's noch nedd wisse sollt' - unser Froangforter Buu
    Wer's noch nedd wisse sollt' - unser Froangforter Buu
    is fünf unn fuffzisch - fünf unn fuffzisch worn

    4
    INSTRUMENTAL

    5
    De Chris is en eschter, en eschter Gold Buuu
    De Chris is en eschter, en eschter Gold Buuu
    Er soll sou bleiwe - bleiwe wie er is.

  29. GIRL FROM THE NORTH
    GIRL FROM THE NORTH (2nd Version)
    (100% RUM) Erste Version war eine spontane Idee. Habe mit akustischer Gitarre begonnen inklusive Soundeffekt vom kleinen Vox-Verstärker (Biertragerl-Format). Habe den Sound auf das Mischpult geleitet. Parallel Mikrophonaufnahme der Stimme. Text entstand beim Singen. Hatte jemand Bestimmtes vor Augen. Habe dann noch über PC-Tastatur eine Flöte eingespielt und dann noch ein ganz leichtes Schlagzeug. Die Stimme ist gegen Ende etwas sehr wacklig. Hab's so gelassen, wie es war. Es geht hier nicht um Perfektionismus....
    (50% RUM) Zweite Version ein paar Tage später mit Vorspielen (noch etwas holprig). Dann viele Stunden später, nachts, Einspielen von Version 2. Stimme und Guitarre parallel, dann etwas Flöte, dann etwas Percussion (handsonic von Roland).

    Text + Musik: Gerd Doeben-Henisch
    (C) 2011

    Refrain

    d
    Girl from the north, girl from the north
    _____F____________________d
    ||: eyes wide, a farmer's child :||

    (1)
    d_____________________________F
    All the years behind, tune of sorrow,
    __________A7_______________d
    darkness dancing, darkness dancing,
    ______________A7_______________d
    dancing with love, dancing with love.

    Refrain

    (2) d__________________F
    Water deep, eyes wide,
    ______________A7_________________d
    breaking the walls, the walls of sorrow,
    ___________A7_____________d
    life is shining, life is shining through.

    Refrain

    (3)
    d__________________________________F
    Frankfurt, big city, Frankfurt big city.
    _______________A7__________d
    Little town beside, people talking, and
    ______________A7____________d
    friends are shining, stand beside.

    Refrain

  30. Märchen von der Goldenen Fee (100% RUM) Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich -- aus besonderem Anlass -- eine wahre Begebenheit in Form eines Märchens aufgeschrieben. Der Soundtrack dazu ist minimalistisch. Er beschränkt sich darauf, ein bischen Klang-Atmosphäre zu erzeugen, ohne aufdringlich zu werden. Den Text habe ich eines morgens so runtergeschrieben, wie er zu hören ist. Für die Aufnahme habe ich auch nur einen Durchgang benutzt, ohne Probe. Deswegen hört man an zwei, drei Stellen auch Fehler. Die Musik habe ich auch in einfachen Durchläufen ohne Proben oder Korrektur aufgezeichnet. Für längere Proben reicht in der Regel die Zeit nicht.

  31. You are the message of the universe (Rap-like...) (100% RUM) Hatte nur so gespielt. Erst ein paar Drum-Clips arrangiert. Dann eine verfremdete Flöte als Hauptmotiv. Dazu dann einen Bass. Als mir dann keine geeignete weitere Stimme mehr einfiel, habe ich mich an einen Text erinnert, den ich vor Monaten schon in einem Musikvideo verarbeitet hatte 'You are the message of the universe'. Ich finde, im aktuellen Arrangement passt er ganz gut. Eine Art Anti-Rap Rap....oder auch nicht. Es gibt so unendlich viele Sichten zu jeder Sache. Die immanente Unendlichkeit ist der eigentliche 'Hit', natürlich hervorgebraht vom Gehirn, dieses selbst aber ist eine Hervorbringung aus dem Innern der Materie, und damit aus der Mitte der Energie... diese wiederum ist -- physikalisch betrachtet -- 'unsterblich'. Wir sind alle viel mehr, als wir ahnen, geschweige denn denken können...letztlich ist es egal, was wir denken, bevor wir denken sind wir schon das, was wir sind... das ist unser Glück. Aber natürlich, warum können wir dann überhaupt denken? Wozu? Gute Frage... wer die Antwort findet, braucht sie nicht mehr....Good Luck...

  32. BaSys Examinations Summerterm 2012 (100% RUM) Heute saß ich von 9:30 - 16:00h non-stop in Prüfungen, die interdisziplinären Projektteams von BaSys (www.fh-basys.de). Sehr interessante Projekte. Trotzdem, nach ca. 7 Stunden non-stop ist man irgendwie 'gematscht'...habe dann herumgespielt mit Geräuschen, Tönen, Rhythmen, und entstanden ist -- wie immer quasi aus dem 'Nichts' -- dieses Stück. Danach ging es mir viel viel besser. Musik wirkt entspannend...Und die Studenten sind wirklich wunderbar.

  33. Life evolves over time... (100% RUM) Momentan habe ich es wieder mit den Stimmen...und der ZupfBass (als midi instrument) hat's mir angetan....Der Schlagzeugteil (2x Drums, analog, selbst gespielt) ist nicht besonders gelungen. Die midi-Stimmen sind nicht völlig überzeugend, aber man bekommt einen eindruck von der möglichen Wirkung. Die eigene Stimme ist eine bekannte Schwachstelle...aber es ging um die Gesamtwirkung der verschiedenen Komponenten. Die Intensivierung ab der Mitte ist ausbaufähig...Das Thema stammt aus den heutigen Prüfungen zum Thema 'Wissen 1'; da ging es um Evolution, Leben, GAs...

    Poetry-Slam, Beat-Slam, Electric Poetry?


    Die Finalisten des Beat-Slam FH-FFM 14Juli2012: Couba (Frankfurt) + RK (Berlin)

    Konnte gestern im Rahmen des Campusfestes der FH Frankfurt erstmals Eindrücke vom Poetry-Slam und Beat-Slam sammeln.

    Der Song-Slam fand mangels nicht vorhandener Meldungen nicht statt. Aber genau dieses Genre scheint mir angesagt zu sein.

    Die Beiträge beim Poetry-Slam waren alle sehr originell. Allerdings -- der Tradition des Genres entsprechend -- gesprochener Text von jeweils nur einer Person ohne weitere technische Hilfsmittel. Im Zeitalter digital gestützter Hörspiele wissen wir aber, wie die Sprache an Ausdrucksmöglichkeiten gewinnen kann, wenn man sie anders 'einbettet'. Für 'Puristen' vermutlich eine 'Schwächung' von Sprache. Andererseits ist Sprache im normalen Leben auch nie isoliert sondern Teil einer Situation mit Körpern, Geräuschen, beteiligten Gefühlen usw.

    Der Beat-Slam vereinigte einen newbie (rookie genannt) mit einigen erprobten Beat-Slamern. Die Eigenleistung bei dieser Art von technikunterstützten Darbietungen ist immer ein wenig problematisch. Im Prinzip haben sie fertige Soundfiles vorbereitet, die mittels eines Controllers gestartet und gestopped werden können, auch parallel mehrere nebeneinander; z.T. können Effekte aktiviert werden. Eine wirklich persönliche Leistung verschwimmt hier mit Technik und fertigen Klängen. Wie auch beim Poetry-Slam sind 'Bewertungen' hier nicht sehr ernst zu nehmen. Der aktuelle Publikaumsgeschmack spiegelt sich über das Wahrgenommene wieder.

    Bei den 'Beat'-ern war auffällig, dass alle zu mehr als gefühlten 80% ihren Sound auf den bekannten Bass-Rhythmen aufbauen, die alles durchdringen, erschlagen und betäuben. Was dann noch an Klangresten vorkam war marginal und bisweilen kaum erkennbar. Wenn man weiss, wie vielfältig und umfangreich die verfügbaren Klangwelten sind dann stellt diese durchgängige Konzession an den Publikumsgeschmack für mich eine weitgehende Kapitulation dar. Das sind weniger als 0,001% der verfügbaren Klänge, mit denen sich -- zumindest an diesem Abend -- alle begnügten. Dass wir Menschen auf diese wummernden Bass-Rhythmen so direkt ansprechen ist quasi 'vorprogrammiert', aber sich diesem 'Wummer-Trieb' zu unterwerfen ist für mich eine Kapitulation von experimenteller Musik. OK, die Akteure waren in den 20igern, ich jenseits der 60, das macht womöglich einen Unterschied....

    Nichtsdestotrotz fand ich das alles sehr anregend. Für meine Text-Musik-Experimente habe ich darau folgende Schlüsse gezogen:

  34. (++++)Song of Men (first:Aug-20, 2011, new Version 20.Aug.2012)
    Text: Gerd Doeben-Henisch (17.Aug.2011; changed 20.8.2012)
    Musik: Gerd D-H
    Performance: Vocals, drums, eBass, organ, solo: : Gerd D-H.

    After a first version realized during the 4th Schwarzenborn Music Festival I have recorded a slightly changed text with slightly changed harmonics. Still it is more a 'sketch' than a complete song. Perhaps there is someone somewhere to take this idea and he/she can make a different version. I would be interested to here about this.

    Bei der Aufnahme zu diesem Song zeigten sich ein wenig die Grenzen der RUM-Methode. Bei einem Song wie diesem mit einem vergleichsweise 'starren timing' wie diesem ist es sehr schwer bis unmöglich, eine dynamische Interaktion zwischen den Stimmen herzustellen. Solch eine dynamische Interaktion ist aber wesentlich für den 'Schwung' und die 'Einheit' eines Stücks. In der aktuellen Aufnahme hängt z.B. das eine Schlagzeug streckenweise immer ein bischen hinterher.

    (++++)Song of Men (first:Aug-20, 2011, new 3rd Version 21.Aug.2012)

    Habe versucht, es zu 'verbessern', aber irgendwie fehlt mir der richtige 'Ansatz'. Irgendetwas habe ich noch nicht verstanden. Natürlich ist die Stimme nicht besonders geeignet, mein Schlagzeug ist in Reparatur,... usw. Aber dennoch ist die primäre Idee erst mal wichtig...In einem Jahr probiere ich es noch einmal...-:)-:).. oder jemand anderes hat eine echt zündende Idee gehabt und erlöst den Song von seinen 'Fesseln'.....

    REFRAIN
    G........................C
    Africa, Asia, Australia, Europe, America
    .............G
    Billions of men
    .........D...........C........G
    2x(one mother, one mother in Africa)

    Verse 1
    e...
    200.000 years ago, in Africa
    on the shoulders of others
    ..................G
    men has started again
    e...
    100.000 years ago, language developed
    e..........................G
    thinking was abstract, symbolic
    a....................G
    spears became deadly weapons
    ......C....G
    for hungry men.

    Vers 2
    e...
    70.000 years ago, they moved
    .........................G
    walking, walking out of Africa
    e...
    In 60.000 they reached India
    e...
    then Australia
    e.......................G
    In 45.000 they entered Europe
    ......a.................G
    and later they shipped America
    .....C................D
    Our fathers, and our mothers

    Vers 3
    e...
    Now we are everywhere
    e...
    We are many many men
    e.................G
    Where to go from here?
    e..
    Shall we leave our mother earth?
    e...................G
    Shall we leave the solar system?
    a................
    Heading into the Milky Way,
    .........G
    into the universe?
    ....C..............D
    Our sons, and our daughters?



  35. (++++)Abschied(RUM100%) Spontaner Song aus Anlass einer Abschiedsfeier von Freunden, die nach 30 Jahren nach Finnland zurückkehren. Abschied ist traurig - weil es etwas Schönes gab, von dem man sich trennen muss. Abschied ist aber immer zugleich auch Aufbruch, für die, die gehen und die, die zurückbleiben. Davon handelt der Song, ein bischen....Text geschrieben, direkt aufgenommen mit 12-saitiger Gitarre (vor 2 Jahren das letze Mal gespielt), dann ein bischen Cello.



    ABSCHIED


    Text + Musik: Gerd Doeben-Henisch (c) 1.Sept.2012


    Refrain:

    (2x)[
    Hm7 ................................................................Dm7
    Abschied - Abschied - muss nicht so traurig, bitter sein,
    .....................................Hm7
    wie wir uns das so oft denken.
    ]

    (1)
    C7
    Eingehüllt im Weh-Tun
    spricht das Schöne alter Tage.
    A7
    Klingt das Lachen,
    scheint die Sonne
    G7
    die Euer Leben so erhellt hat,
    einfach wunderbar ...
    (2)
    C7
    Die Gesichter all der Freunde,
    Ihre Stimmen – und das Essen,
    A7
    All die Sorgen -
    die Euch stärker werden ließen.
    G7
    Der rote Wein
    und noch mehr Lachen...

    Refrain : ...

    (3)
    C7
    Horizont vor Augen,
    Sonne geht auf,
    A7
    Bäume rauschen,
    Räucherfisch,
    G7
    verschmitzte Gesichter,
    D/Dis var
    Suomi Land, Suomi Land, Suomi

    (4)
    D..................................G
    (2x)Aufbruch, -Aufbruch, Aufbruch,
    .......D
    Ein neuer Morgen,
    .......A
    die Sonne geht auf,
    .......A7..............D
    die Liebe, die stirbt nicht.

    (5)
    (2x Ganz)
    Hm
    Abschied zum Aufbruch,
    Gestern, dann Morgen,
    A
    Morgen wird gestern,
    Wir werden immer wieder neu,
    ..............G
    bis zum Abschied vom Abschied,
    D.......A......D
    kann Liebe, kann Liebe sein.
    A..................D
    Kann Liebe, kann Liebe sein.

  36. (++++)Going to School - no books, no...(RUM100%) There exist real countries with real schools and real teachers as well as real students, where the parents pay most of their money for their children to go to school. But the money is not used for books, not for tools in the labs, not for good meals, not for classrooms, bedrooms...the teachers and their 'chiefs' take it away. The students are their 'slaves', there is a darkness of no-knowledge, the future of the country is put down in the dust of bad minds and emotions. Who turns shadow into light when the 'elderly' can't see?
    I experienced this myself, I heared it from frieds who visited other schools down there in Africa....
    The sound developed from some drums ('hand made'), then an eBass, then the voice, then eGuitar1 for rhythm and then eGuitar2 for some solo. All tracks are simple and are following 'rules'....

  37. (++++)Sternenzeit(RUM100%)'Im Kopf' soll der Song eigentlich anders klingen. Mir fehlen aber schlicht die Mittel, das so umzusetzen wie 'gedacht'. Habe zumindest mal die Idee festgehalten, ein Fragment. Es geht um das Leben in diesem Universum, das von der Sternenzeit geprägt ist, aber in dieser scheinbaren Undendlichkeit ist mit dem Leben etwas sichtbar geworden, etwas aufgebrochen, was eigentlich alles Bisherige sprengt. Dies zu verstehen, dies auszudrücken, da mangelt es bislang überall an Mittel, an Ausdruck, vielleicht sogar an dem vorauseilenden Verstehen, und sei es noch so intuitiv. Es geht hier um mehr als 'Romantik', 'Naturglückseligkeit', es geht um das 'Herz der Materie', 'um den Atem des Geistes im gesamten Universum', um ein unvorstellbares Ereignis jenseits aller Kategorien, eine 'pure Singularität'. Kurzweil und Co räsonnieren über einen speziellen Fall von Singularität, einen, der viele logische Löcher aufweist; tatsächlich haben wir aber schon längst einen Fall von Sigularität unvorstellbaren Ausmasses, eine Singularität, von der wir alle ein Teil sind, ein lebendiger Teil, ein reales Daseiendes, Mitwirkendes in einem realen kosmischen Netz. Denken kann man es kaum; ahnen irgendwo, irgendwie; fühlen...???

  38. (++++)Meldungen(RUM100%) Der Dateititel ist irreführend. Der Soundtrack von Sternenzeit wurde vollständig ersetzt. Es ist einfach ein neues Experiment. Habe diesmal mit den vier Drum-Tracks begonnen, drei davon per Hand. Dann folgte die Orgel, dann ein Bass, dann zwei chorähnliche Stimmen. Zum Schluss habe ich probiert, wie es klingt, wenn man Tagesmeldungen aus Zeitungen einliest (alles tatsächliche Artikel). Habe gemerkt, dass man nur wenig Informationen auf diese Weise umsetzen kann. Musik ist nicht für differenzierte Kommunikation gemacht, sondern mehr zum anregen, erregen, betreffen, fühlen... kann seinen Wert haben.

  39. (++++)'Blues of Life' ... The last words of the song(RUM100%) This is a bit fancy...The last time I have heard many old blues recordings... because I until today had great difficulty to play anything which sounds like 'Blues'. Then I restarted to 'understand' it by playing first some ebass line within a 12 bar schema with 12/8 timing. Thus I had some 'hold' on a basic schema. Then I played some tones of a piano using the basic tones varying the chords. Then I started talking/ singing what came to my mind only to get some feeling how it sounds... OK, this is not what one hears from the old recordings, but this is my blues ..:-) The lyrics which appeared spontaneously reveals finaly some spontaneous sens... Our whole life is somehow like a blues.. in a very deep sense. I will continue these experiments, yeah.

  40. (++++)Do You want to Help the Animals of Crete?(RUM100%) First hand this was another exercise in my new 'experimental blues' style... to get slowly some bits of the blues-idea... But because You need always some text for blues (not necessarily, but that's what is the 'usual' way to proceed) I have looke around and remembered the wonderful work of the Tierfreunde Kreta e.V.(Friends of the animals of Crete, a non-commercial association) where Dr.Gerhard Henisch ist the Head. Since many years they help the animals there, some of these have very cruel stories to tell.

  41. (++++)Komme Rieber Blues(RUM70%) After many days without time to play I continued experimenting with Blues elements. I started with some bass, added some drums, then deleted the first bass and played several new versions, turning the same pattern from 12/8 to 8/8 stmulated by the drum patterns, then I added other effects; finally I added two real voices with an unknown text. The text developed during playing.

  42. Democracy can vanish, in the US, and everywhere...(++++)(100%RUM). This song has been produced only with my laptop without any additional devices because I stayed some weeks in Campinas in a hotel without equipment. At night, as some kind of making me sleep, I played with some sounds and ideas. Overall I recorded two pieces in this time. This is one of them. I first experimented with some given drum devices. Then I added spontaneously some text based on ideas of these ideas inspired by my reflections to the ongoing political processes in the US and associated countries (cf. e.g. http://www.cognitiveagent.org/2013/08/06/philosophie-trifft-das-snowdon-syndrom-teil-4-annulierung-des-4-ten-zusatzes-zur-us-amerikanischen-verfassung/).

  43. The hidden Champions want to know...(++++)(100%RUM). Another variation of the secret services working behind the walls wanting to know what You do not know, because there is an anemy, although there isn't one, perhaps, but this doesn't matter. They exist because they have to believe that there is one....That's a special kind of meta-physics, the meta-physics of fear. As more fear you have as less reality you will probably reckognize.....

  44. The Power Boys ... have been stopped(++++)(100%RUM). I continue with experiments around the blues subject. Actually I play more manually and I am looking for patterns as simple as possible. It sounds very 'rough', the rhythm is not very stable, but it is there, nevertheless; the voice is as bad as it is, but at least you can somehow understand, what is 'told'. The words are inspired by a text from a book of Tom Engelhardt from the website http://www.tomdispatch.com/. I discuss this book in my blog.

  45. 9/11 - Die Anderen Sterben Lautlos(++++)(100%RUM) Es begann mit Musikmachen, spielen. Manuell Schlagzeug spielen (handsonic). Es folgte das Klavier. Nur sehr lose Bezug zu einer Bluesstruktur. Dazu eBass, per Hand. Ja, alle tracks sind dieses Mal per Hand gespielt, keine digitalen Erzeuger. Dann Pause. Wie weiter. Irgendwie lud das Ganze ein, einfach einen Text zu sprechen. Mich hat die Lektüre des Buches von Tom Engelhardt beeindruckt, speziell der Abschnitt von Chalmers Johnson (noch nicht online), wo er das Verhalten des amerikanischen Militärs im Irak beschreibt; es ist irgendwo unfassbar, vielleicht sogar ein Kriegsverbrechen, aber die USA erkennen ja kein Gericht über sich an. Dazu der Kontrast zu dem überbordenden Monument zum Ereignis 9/11. Haben die amerikanischen Regierungsstellen noch irgendeinen Rest an Moral gegenüber den 'anderen', obgleich doch auch die anderen Menschen sind, Menschen, auf die alles zutrifft, von dem die amerikanische Verfassung spricht?

  46. We Are Dancing Here Against ...(++++)(100%RUM) Ja, diese Thematik lässt mich noch nicht so schnell los. Das Buch von Tom Engelhardt eröffnet so viele neue Hinsichten zum Tun der amerikanischen Regierung, das man von einer Erschütterung in die andere fällt. Ein Teil dieser Erschütterung ist die implizite Erkenntnis, das all das, was im mangelnden Licht des schlecht Informiertseins irgendwie OK erschien, im Lichte von zusätzlichen Informationen zumindest viele Fragezeichen hervorruft, wenn nicht Entsetzen. Die Machtlosigkeit der heutigen Bürger angesichts übermächtiger Staatsorgane selbst in einer Demokratie wie in der USA kann erinnern an die Situation der damaligen Ureinwohner Nordamerikas, die den 'weissen Männern' scheinbar hilflos ausgeliefert waren; sie sahen 'weiß' aus, aber ihre Seelen waren 'schwarz'... natürlich ist dies vereinfachend, aber das Grundmuster spiegelt sich auch heute wieder, nicht nur in den USA: überall ist es immer wieder neu eine Heraussforderung für jeden Menschen, der das Gefühl für Menschlichkeit nicht gänzlich verloren hat, egal ob in den USA,in China, in Rußland, in .... wenn die umgebenden Institutionen so weit entrückt erscheinen, fremdgesteuert, 'schwarz'....

  47. Wir Bauen Zusammen ... Licht Gegen Dunkelheit...(++++)(100%RUM) Alles fing damit an, dass ich nur einen Background Rhythmus gesucht habe, um mit ein paar Leute etwas Live zu spielen. Aber wie das Leben manchmal so spielt, in der Woche, bevor wir live spielen wollten, fiel einer nach dem anderen aus.... Also baute ich den background mittels 'Sound-Patchwork Technik' immer weiter aus. Schliesslich gab es eine Rohversion (was man jetzt hören kann). Mal sehen, wieviel ich davon live weglasse....


  48. Der gleiche Text in verschiedenem Kontext

    Never go into the land of power down there
    beyond the ocean of deep falsity in the hearts of black-white guys down there.


  49. (++++)Never Go Into The Foggy Lands of Power (Version 1)(RUM100%) Habe ein fertiges Instrumentalstück von mir genommen und eine Stimme dazu versucht.

  50. (+++++)Never Go Into The Foggy Lands of Power (Version 2)(RUM100%) Habe den Drum-Teil von dem anderen Instrumentalstück gelassen und neu instrumentiert. Dazu dann die Stimme auch neu, genau genommen est die Stimme mit einer Gitarre und dann den Rest... Wowh, das geht richtig ab.

  51. (+++++)In A Moment Of Time...(RUM80%) Benutze noch immer den Track mit den fertigen DrumClips als Referenzpunkt; habe dazu zwei eigene Drumtracks erzeugt. Hatte zunächst ein Synchronisationsproblem, da die Synchronie der Aufnahme bei der Wiedergabe gestört war. Das lag aber am 'Warp'-Flag von ableton; nachdem ich den ausgeschaltet hatte, war alles OK. Dann habe ich einen eBass Track eingespielt. Motto: so einfach wie möglich, und der brachte ziemlich viel drive in die Sache. Dann habe ich ins Mikro gesprochen und dabei spontan einen Text erzeugt, der frei assoziierte zu Gedanken eines Vortrags, den ich gestern Abend in Baden-Baden gehalten hatte. Dann probierte ich noch einen weiteren Track; erst mit Orgel, wieder verworfen, dann mit einer sehr leise geschalteten verzerrten Sologitarre. Das habe ich gelassen.

  52. (+++++)Dark Sonata Before Morning: Eyes are wide open(RUM80%) This time I played everything without prefabricated pattern. I started with an eBass, added then some simple drums, then a cello with some light drums; then an eGuitarr with effects; finally a voice. My lyrics is actually a bit simple; always the same ideas..... somehow I am fixed to a basic problem, which has to be solved.

  53. (+++++)Mutter aus Eritrea mit zwei kleinen Kindern(RUM100%) Es begann harmlos mit ein paar Akkorden auf dem Piano. Dazu dann einen einfachen eBass, dann zwei kaum hörbare Drum-Tracks 'hand-made'. Schliesslich verlangte das Ganze nach einem text. Ich erinnerte mich an ein Telefonat, das ich heute geführt hatte mit einer Freundin, die von der alleinerziehenden jungen Mutter aus Eritrea berichtet hatte. Habe die Geschichte im Song weiter gegeben.

  54. (+++++)Announcement for Dec-14, 2013, 19:00h, Down in the Confetti 2.0(RUM100%) Started first with some drums, continued with the piano, added an eBass, then generated the voice of the announcement from the comic, added two guitars, finally a flute, and removed then again the drums, because the sound was to dirty. That's it. OK, my English is has many flaws, the overall sound is'nt really what I wanted, but time was over. I finished everything.

  55. (+++++)Ach, ooh, 7 Billionen, sollten wir das vergessen?(RUM100%) Habe nochmals mit einem Drumkit von ableton live herumgespielt. Habe mir drei Drum-Tracks gebastelt, Mischung aus Baukasten und selber machen. Das Ganze bekam einen ganz schönen Drive, sehr inspirierend. Versuchte dann noch verschiedene weitere Zusätze, aber das brachte irgendwie nicht viel. Habe dann das Mikro eingeschaltet und Gedanken der letzten Tage ausgesprochen, einige wenige. Die 'Billionen' sind ein Sprechfehler; im Deutschen Milliarden, im Englischen Billionen. Hab's dann nicht mehr geändert. Das ist halt RUM... keine Änderungen, keine nachträglichen Korrekturen....

  56. (+++++)Jesus And God(RUM100%) I started with two drum tracks manually defined through a drum machine by me. Then I added a midi orchestral bass, then a 12-string acoustic guitar, then an eGuitar with some effects, and finally I improvised the voice part with some basic theology about Jesus of Nazareth and the talking of the catholic church that he is at the same time completely man and completely son of god. This is a definition, not an explanation. There are many interpretations possible. The most common catholic interpretations are -- in my understanding -- wrong. But this is a kind of 'wrongness' which opens a much more interesting perspective than compared to the opriginal interpretation(s).

  57. (+++++)Talk About Nelson M. (In German)(RUM100%) This was an instrumental piece which I had recorded the last days (independend of Nelson M.)and I used it now as a 'background' for some remarks about Nelson M., Nelson Mandela who has died some days ago with his body, but who is still alive with his spirit in the hearts of many people around the world. Besides this I have the text and the musical ideas for a dedicated song for Nelson M., but I had not yet time to work it out. I am planning to do a first outline for Friday Dec-20 when I will meet some friends for a Xmas gathering...or even before for the philosophy workshop Saturday Dec-14.

  58. Nelson M - He was a man of the shoulder of others...(+++++)(RUM100%) This song started -- which is very seldom for me -- with a text, a text for a Nelson Mandela song. There were so many ideas how wo interprete the text. This is a first version how to do it. Very different to songs before, perhaps not the last version. For some ideas about Mandela, his mission, some context, and the original version of the text for this song see the text Mandelas Tod und die Wiedergeburt einer Universellen Idee

  59. Nelson M2 - Ersteht auf den Schultern anderer...(+++++)(RUM100%) hier noch eine zweite Version zum Mandela Song von mir. Ganz einfach: eine Sprechstimme begleitet von einem Orgelton, nicht einmal ein Akkord... sonst nichts. Der zugehörige Blogeintrag findet sich hier: Mandelas Tod und die Wiedergeburt einer Universellen Idee

  60. Remembering Nelson M.3b...(+++++)(RUM100%)This is now a third version of the Nelson M. Song. This is a more popular version, with some 'power' in it. The blog post associated with this song can be found here (in German)

  61. Remembering Nelson M.3V2...(+++++)(RUM80%)This is now the 2nd version of the third version of the Nelson M. Song. I replaced the elctric Rhythm-Guitar with an acoustic one. Sounds a bit better. The coordination is not optimal...

  62. Du, 40, meine Tochter, Wann...(+++++)(RUM90%) Nachdem ich schon so viele Mutter-Tochter Dramen gehört (und erlebt) habe, habe ich dies jetzt mal zum Anlass genommen, eine dieser nicht ganz leichten Beziehungen zum Gegenstand eines Songs zu machen. Habe erst einen Text geschrieben, dann einen Rhthmus festgelegt, dazu eine elektrische Orgel für ein bischen Harmonik, dazu dann einen eBass und dann eine verzerrte Gitarre (ic hatte auch noch eine Rhythmusgitarre, aber das wirkte nicht überzeugend...). Schliesslich mehrere Versionen mit Stimmen. Anbschliessend noch ein paar Frauen-Chorstimmen. (Es gab auch eine Urfassung mit akustischer Gitarre und einer Melodie; war auch nicht schlecht; hat sich aber nicht durchgehalten). Der nachfolgende Text wurde bei der Aufnahme geringfügig spontan abgeändert.

    DU, 40, MEINE TOCHTER, WANN?
    1
    Du 40, meine Tochter,
    Sagst noch immer, ich wäre Schuld
    an deinen Problemen, und deinem Misserfolg
    –-
    2
    Du, 40, meine Tochter
    Rufst noch immer, nach 'nem Anderen
    Wenn es schiefläuft oder floppt


    Refr:
    Wann, wann, willst Du anfangen
    deinen Weg zu geh'n?
    Wann, wann, bist Du soweit,
    deine Frau zu stehn?
    Du selbst zu sein?
    Eigene Verantwortung zu tragen?
    3
    Du fährst in die Welt, verwischst deine Spuren,
    kannst es nicht haben, dass man Dich kennt.
    Verstummst von selbst; wen willst Du strafen?
    Willst Du mich strafen?
    –-
    4
    Wenn Du nicht lachst, Wenn Du nicht spielst,
    Wenn Du keine 'Freunde kennst und dein eig'nes Leben hasst
    Warum meine Tochter trage ich dann Schuld?

    Refr:
    5
    Ich hab' Dich geboren, das Leben Dir geschenkt.
    Ich hab Dich begleitet, manchmal auch gelenkt.
    Ich will Dir beisteh'n, habe Dich lieb.
    Aber Du, 40, meine Tochter...

    Refr:
    Wann, wann, willst Du anfangen
    deinen Weg zu geh'n?
    Wann, wann, bist Du soweit,
    deine Frau zu stehn?
    Du selbst zu sein?
    Eigene Verantwortung zu tragen?

    … mit Variationen...

  63. Ibn Sina - Avicenna - The Great Man - muslimic philosopher, and more.... Somehow I started with an exercise with rhythmic patterns from some library, played the electric gitarre, and then added spontaneously some text about Ibn Sina, Avicenna, the Great. I started reading in his metaphysics; a great text.

  64. Pit - remembering a hidden hero of FFM.(No RUM!) This song started as an experiment with some ableton-live features on my laptop. I tried out to compile elements of a blues piece with digital devices, combined them to one piece and then I was 'inspired' to talk into the microphone about a friend who tomorrow will be part of a great ceremony of the city of FFM in honour of his work for so many years in this city. Clearly, these words are not sufficient to describe his contribution to the city adequately, but the song can give a hint, generates some flavour for 'more'...

  65. Dream where ever it's possible.(RUM 80%) This song started as a birthday song for two woman who celebrated their birthdays together during Jan-24, 2014. There where some ideas around the topic of growing experience when you are becoming 'aged' and the great danger to think that now everything is clear, everything has happened, nothing more will change.. this indicates a deep 'illness' of your soul.. all the dreams of the past have gone... and here the songs sends you this message: start dreaming again; time has not stopped before you are really dead...

  66. Dream where ever it's possible (2nd Version).(RUM 80%)I started with selfdefined drum patterns. Added the voice, an eBass and a flute. The voice should be improved :-)

  67. A Rumbling Whole with a Voice.(RUM 100% - with pattern) This is the next stage in an experiment where I first created an instrumental piece 'A Rumbling Whole'. Then I added some voice in regular breaks, unconnected words... The experiment explores the effect of changing between sound without voice and then only voice. The words have been selected by random, but because every hearer has a bunch of experience, he/ she will interpret these random words with his/ her knowledge trying to make these words 'coherent', correlating them with some 'sense' ... thus every hearer will hear a different song...


  68. Testumgebung für das nachfolgende Stück: Links vom Laptop das externe Audiointerface mit Micro-XLR; rechts das Kontroller-Keyboard.

  69. Wie retten wir uns vor uns selbst?.(RUM 100% - with pattern) Dieser Song entstand quasi aus dem 'Nichts' ... Ich habe mein AKAI MPK49 endlich wieder an meinen Laptop angeschlossen. Das ermöglicht das live Spielen auf der Tastatur und zugleich die Kontrolle von 8 verschiedenen vordefinierten Rhytmus sounds (die Sounds sind austauschbar). Nachdem ich damit herum experimentiert hatte, wolle ich einen Text dazu sprechen. Doch der Laptop hat keine XLR-Buchse. Also muss ich meinen externen A/d-Wandler Saffire Pro24 DSP von Focusrite noch anschliessen. Es funktionierte tadellos. Danach konnte ich spontan eine Stimme sprechen. NMatürlich ist es nicht ganz 'zufällig', was ich da sage, ganz und gar nicht.

  70. Wenn die Worte aus der Dunkelheit aufsteigen wie Sterne.(RUM 100% - with pattern) Ursprünglich war es ein reines Instrumentalstück. Aber es hatte eine ganz eigentümliche Stimmung, die mich dazu anregte, es mit Text fort zu setzen. Ich wiederholte die Grundstruktur, allerdings mit neuen Einspielungen (außer dem Bassmuster), und habe dann spontan dazu einen Text gesprochen. Dies könnte der Beginn einer längeren Geschichte sein.


  71. Reflexionen im Fenster während der Aufnahme zum nächsten Stück

  72. Heinz Man ....(RUM 100% - with pattern) Freie Improvisation auf ein zuvor erstelltes Soundmuster. Der Text wurde erstellt nach der Methode 'Freie Assoziation': man gibt 1-2 Worte vor, und lässt sich dann mit Assoziationen treiben; diese können neben inhaltliche nAspekten auch rein vom Klang, von der Schreibweise, von der Schriftfigur usw. 'angetrieben' sein. Auch gab es freie Assoziationen mit dem Sound, einfach so. Kein Plan, aber doch irgend etwas, mehr als Nichts.

  73. Words in the Evening.(RUM 100% - with pattern) Itonight I was guest in an academic birthday event with lots of talks (sociologists, anthropologists, cultural anthropologists, ...). What You hear is a completely radically unplugged association of words and some sounds. In a certain sense this reflects the status quo ...

  74. Hochzeit von P+K - Vorgeschichte.(RUM 100%) Anlässlich einer Hochzeit von P+K hat AH des Nachts einen Text aufgesetzt, der im Rahmen eines kleinen Krimispiels am Schluss benutzt wurde, als Schlußsong. Habe den Text -- mit einigen kleinen Änderungen-- nochmals in einem anderen Klangkontext benutzt. Zuerst 2x Schlagzeug, dann verzerrte Gitarre, dann Stimme, dann Orgel-Cello, dann Stimme nochmals. Weit ab von einem Kunstwerk ... habe ein paar Erfahrungen gesammelt. So gehts noch nicht. Muss da noch ein bischen weiter probieren...

  75. They look only after their money ....(RUM 100%) Starting playing drums and voicing simultaneously; the first time, in the RUM mode; then I added some bass and then some flute. Interesting. This could be some 'nice' music doing it in the 'traditional' manner ...

  76. 1-2-3 Waterboarding ... They Did it ....(RUM 100%) I started with a cello playing an arpeggio mode. Then I added a drum track. Then I activated my handsonic pad in midi mode and combined it with a sound lib from ableton live; I copied this track, moved the midi notes down some levels and changed the sound lib. Furthermore I move the whole track a bit 'right' on the time axis. Finally I doubled the cello track by a bass track, lower notes. All tracks got different pannings; the voice track has become doubled and was enhanced with some effects (different for every track). This resulted in some overall sound pattern of fixed rhythm, moving cello/bass patterns, some crazy background howling and a voice speaking only a few words, rathere steady, fixed...

  77. 120 Children Murdered - We are friends ?.(RUM 100%) This piece started as an exercise in metal rock, first the drums, then the eGuitarre, then the eBass, then a midi piano with additioonal effects. Then there was the idea of a voice which triggered some text from the daily news ... It is still far from heavy metal, but it gave me some interesting insights...

  78. Weihnachten ohne Weihnachtsbaum ....(RUM 100%) Wie der Text schon sagt, war es eine Liedankündigung im Radio (HR2), die der Trigger war für einen Text (samt Begleitung). Grundsätzlich hatte mich das Thema schon länger beschäftigt, und dieser Liedtitel 'Xmas without a Xmas Tree' war dann der Auslöser. Ganz schön heftig was da so locker daherkommt ...

  79. Erster Test mit ableton push .... (RUM=100%) Erst ein einfacher Drum-Clip, dazu ein Bass Clip, dann ein atmosphärischer Sound, dazu ein Stimme mit Bläser Kopie. Die Nutzung von ableton push ist gewöhnungsbedürftig. In manchen Sachen ist push komfortabler als Tastatur und Bildschirm, aber nicht bei allen Sachen.

  80. Heh - Where are You? I am here in a dark space, cagent... where are You?. (RUM=100%) I played simple patterns on the VDrums, then I extracted parts of these in Clips, which I then played in two different tracks by applying audio-effects using ableton push. Then I added an atmospheric sound using push again to modulate some acoustic parameters. Finally I added some voice, again with effects by developing the text during a live-talk.

  81. Hast Du diesen Funken des anderen?. (RUM=100%) Blitzvertonung einer poetischen Idee

  82. Du Bist Draußen Vor .... (RUM=100%) Weitere Experimente mit Sounds, zwei Kontroller parallel (Akai MPK49, ableton akai push), Ein Text aus den letzten Tagen, leicht erweitert.

  83. Meditation - Drumherum. (RUM=100%) Verschiedene Drumspuren, teilweise als Muster (Pattern), teilweise ausgespielt. Dazu ein spontaner Text zum Thema Meditieren... Wird kaum jemandem gefallen ...

  84. Trio mit Flöte, Cello und Schlagzeug, dazu eine Stimme mit Lyrik
    (Text von cagentArtist)

    Sage nichts


    Sage nichts


    oder doch


    der Laut der Stimme reibt an deinem Ohr
    berührt
    bewegt


    ein Leben jenseits des Schalls


    Du
    Innen
    Innen nach Außen


    Taumeln, trommeln, hauchen


    darin Du


    etwas aus Dir
    da drin


    Hülle
    Augen, Haare
    Aber Du
    bist anders


    Dort


    Wo auch sonst?


    Sage etwas
    immer
    dann


    wenn es sein muss
    nein
    immer
    sag es
    Du


    im Schall
    im Laut
    im Klang
    eingehüllt
    wie in Tüchern


    doch nicht fest
    lebend
    in Bewegung
    vollziehend
    vorbeiziehend


    vorbeiziehend
    darin anwesend
    Du

  85. Walking in the Paradise. (RUM=100%) I started with manually playing my drums. Then I added an eBass, manually played; then I recorded some words, spoken in the moment. Finally I added some midi-Flute with gliding effects.

  86. Über Industrie 4.0 und Transhumanismus. Roboter als Volksverdummung? Schaffen wir uns selbst ab?. Text vom 19.Mai 2015

  87. Nach der Reparatur meiner akustischen Gitarre...(RUM=100%) es geht weiter

  88. Another Child in Time ... (RUM=100%) I tried a simple Blues-Rock Scheme to support a latin text. Then we decided not to use it, then I played around with some English words, using ideas of a chapter of my book project.

  89. In Polen geht der Strom aus ...(RUM=100%) Zu dem Stück, das ich instrumental schon hatte, habe icvh wieder mittels 'newspaper lyrics' aus einer Zeitungsnachricht einen Text spontan generiert.

  90. Einsame Atome verbinden sich ...(RUM=100%) Ergänzend zu den Experimenten mit dem Samplen von Klängen und dem Arbeit mit dem Sampler von ableton live habe ich hier einen Gedanken aus meinem Blog aufgegriffen und 'gewortet' ...

  91. Wir sind Ereignisse, wir passieren, ohne gefragt zu werden(RUM 100%) Hier eine erste Skizze zu einer möglichen Einleitung für Philosophy in Concert No.1 am 1.Dez.2015

  92. Gott schuf Himmel und Erde, und den Menschen ...(RUM 100%) Im Kontext der ersten Aufführung von Philosophy-in-Concert gibt es zahlreiche Einzelstücke. Hier eine Aufzeichnung aus der Probe zum Stück 'Gott schuf den Menschen'.

  93. Das letzte Telefonat der Menschheit(RUM 100%) Im Kontext der ersten Aufführung von Philosophy-in-Concert gibt es zahlreiche Einzelstücke. Hier eine Aufzeichnung aus der Probe zum Stück 'Das letzte Telefonat der Menschheit'

  94. OneTwoThreeFourFive(RUM 100%) Experimente im Kontext von Philosophy-in-Concert brachten die folgende Konstellation zusammen: Aufnahmen aus der realen Welt, geschnitten und einzeln angeordnet; Spielen von VDrums Nr.67; Digitalisierung von VDrums mit Instrumentenbelegung und Frequenzverschiebungen; gesprochene Stimme, verfremdet. Die Texte resultieren aus der Lektüre von Zeitungsausschnitten.

  95. Letzte Stimme der Menschheit(RUM 100%) Aufbauend auf dem Stück 'Athmosphärisches Dröhnen' wurde hier eine Telefonaufnahme der letzten Stimme der Menschheit hinzugefügt.

  96. Leben erwacht - Kriege der Menschen(RUM 100%) Trainingsstück für den 2.Teil des PiC-Konzerts Nr.1. Habe dazu neue Packs von ableton live ausprobiert.

  97. Roboterkonzil (V2)(RUM 100%) Trainingsversion für das Stück Roboterkonzil, vermutlich für PiC No1b.

  98. Wir sind da ohne Gebrauchsanleitung (neu)(RUM 100%) Studioversion für PiC No.1b

  99. Leben ersteht - Menschenkriege (leicht verändert gegenüber 1.Dez15)(RUM 100%) Studioversion für PiC No.1b

  100. Mailbox aus der Ewigkeit (leicht verändert gegenüber 1.Dez15)(RUM 100%) Studioversion für PiC No.1b

  101. Machinentalk (völlig überarbeitet gegenüber 1.Dez.15)(RUM 100%) Studioversion für PiC No.1b

  102. Auf welche Frage sind wir die Antwortv(neu)(RUM 100%) Studioversion für PiC No.1b

  103. Guido - Colleague - one day in 2014Guidos Worte für das Leben(RUM 100%)Zwei Tage nach der Trauerfeier für meinen Kollegen (und Freund) Guido Jax hier eine spontane Vertonung seiner Worte auf dem Erinnerungskärtchen ...ohne viel Drumherum ...

  104. homo sapiens revolution(RUM 100%)Playing around with my drums, then some melody, an dthen text from the logbook of life on earth. The times they are changing ... always, but now highly accelerated...

  105. Freie Assoziationen anlässlich der Einweihung einer Goldschmiede(RUM 100%) Vorher zwei Backgroundinstrumente und Drums.

  106. Playing with 70(RUM 100%)A girlfriend reaches the 70 ... Wowh. Only if you do it you know what it means :-) Some wirds spoken into the wind of time. Drums, Voices.

  107. Du kannst die Zeit ändern...(RUM 100%) Meditativer Text zur Zukunft

  108. Die Ringe von MIRDOR. Märchen...(RUM 50%) Text zur Ankündigung einer schon passierten Hochzeit ... Erinnerung,wie es dazu kam. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht zufällig :-)

  109. Jerusalem - was not the place I hoped to be ...(RUM 100%) Recorded after the reply of Netanjahu to Kerry ... some vision of a difficult future ...

    JERUSALEM WAS NOT THE PLACE …

    Jerusalem was not the place I hoped to be

    Hate was hanging around

    in the eyes of many people

    but not all

    a glimpse of heaven still there

    deep in the hearts of some

    deep in the hearts of some

    glimpse of heaven was there, still

    Jerusalem

    Jerusalem

    Jerusalem

    glimpse of heaven

    glimpse of heaven

    glimpse of heaven still there

    in the eyes of some

    deep in the hearts of some

    Jerusalem

    Jerusalem

    such an old song of disaster

    should not be repeated today

    not repeated today

  110. Sound mit Stimme: Epoche der KI - Prolog(RUM 50%) DDer Soundrack enstand ca. 5 Wochen vorher, nach einem Prüfungstag; heute dann ein spontaner Text unter dem Eindruck der Überlegungen der letzten Wochen...

  111. Pulse-of-Europe (POE) - Song No.1(RUM 50%) Angeregt durch viele Eindrücke hier eine erste SKIZZE zu einem Song im Umfeld des Thema Puls-of-Europe, von mir mit POE abgekürzt. Wer Lust hat, kann die Idee weiter ausarbeiten...

    POE SONG No.1
    Music & Text by: Gerd Doeben-Henisch (23.April 2017)


    G D
    To be a child of Europe
    a G
    was a dream for many ago
    G D
    Living in peace without borders
    a G
    is that what we live now.


    e C
    There were so many generations
    G D a
    from east, west, south and north
    e C
    so many mothers and fathers
    G D a
    which built the roads for us.


    G D
    Hey brothers and sisters
    a D
    stand up and cry it out with me
    G D
    ||: We want to live in peace
    a G
    with the children of tomorrow :||

    e a D G
    Now, now, now, now.

  112. Show Me a Woman ...(RUM 50%) Unplugged Version eines Liedes, das ich nach 27 Jahren Ehe mit meiner Frau in einer öffentlichen Bar-Kneipe-Bistro (Aprik 2017) gesungen habe. Es ist der erste Song, den ich für Sie gemacht habe. Sieht man, wievielw andere Songs ich schon gemacht habe (nicht alle auf dieser Seite abgespeichert), dann drückt dies keine Geringschätzung aus, sondern zeigt eher die unendliche Schwierigkeit an, für einen Menschen, den man sehr gut kennt und der sehr wunderbar ist, Worte zu finden, die nicht hohl wirken... Angeregt zu diesem Songe wurde ich von einer Melodie des US-amerikanischen Volksängers Phil Ochs. Meine musikalischen Möglichkeiten sind begrenzt, aber hier stand die Sache im Vordergrund :-) Viele, die an diesem Abend in der Kneipe waren, haben das auch genauso verstanden :-) :-)

  113. First Dummy Blues(RUM 50%) Unplugged Version of my first Dummy Blues. As you can hear in the song I started with my drums, then I played a evry simple Bass (I am really not used to the bass, I have to exercie this a bit more), then I played with my acoustic Guitar and finally I talked directly in the microphone. Somehow it is the basic idea of a blues, my first one. I like to play around with this some time to learn more.

  114. 2nd Dummy Blues - Dust of Evil - Angels nearby(RUM 50%) Unplugged Version of my 2nd Dummy Blues. The same procedure as before. The only difference is that I played some simple solo piece between the three verses. The guitar was tonight not my acoustic guitar but my eguitar.

  115. 3rd Dummy Blues - Part of Philosophy-in-Concert No.3(RUM 50%) We needed a song in our performance, therefore I used the new ideas about Blues and compiled some background.

  116. Ohne Sound: HIER (RUM 50%)
    6.Okt.2017

    HIER

    In welchem Planquadrat der Erde befindest Du Dich gerade?
    Ich könnte natürlich auch einfach fragen:
    Wo bist Du?
    Dann könntest Du sagen:
    Hier.
    Hier ist überall.
    Überall ist nirgends.
    Also bist Du gar nicht?!
    Ich bin auch hier.

  117. Ohne Sound: UNGESAGT (RUM 50%)
    6.Okt.2017

    UNGESAGT

    Du spürst etwas -
    wagst die Worte nicht
    oder
    findest keine passenden.
    Es bleibt,
    da drin, in Dir.
    Schattig, beunruhigend, brrrh.
    Hell ist anders,
    es lacht in Dir,
    Augen leuchten.
    Du hast Lust auf Mehr.
    Leben halt.

  118. Ein Gift Geht Um - Weltweit(RUM 50%) Habe eine Dokumentation auf arte gesehen (17.Okt.2017) über ein Gift, das weltweit massenhaft zum Einsau kommt, das Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen nachhaltig schädigt, aber die zuständigen Behörden in den USA, in Europa und in Deutschland sehen keinen Handlungsbedarf. Ihre Veröffentlichungen gehen hinweg über bekannte Fakten und sind vielfach intransparent bzgl. wer, warum was behauptet.

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