Reflexion 1: Das Konzept von RUM geht aus von realen Stimmen und Instrumenten, die direkt gespielt werden, direkt aufgenommen werden. Andererseits steht fest, dass die überwiegende Zahl der Menschen heute Musik nur so kennt, wie sie aus den Lautsprechern kommt: ein Produkt von Softwarestudios mit einem grossen Arsenal von Sounds und Verarbeitungsalgorithmen, so dass selbst jemand, der nahezu nichts von Musik versteht, mit solch einer Software Stücke produzieren kann, die sich wie 'Mainstream' anhören. Und in der Tat ist es ja so, dass uns durch Computer und geeignete Software Möglichkeiten zur Klangerzeugung gegeben sind, die mit normalen Instrumenten so nicht möglich sind. Aber selbst wenn, ob ein Klang durch ein 'reales' Instrument erzeugt wird oder durch einen Computer, der diese Klang täuschend echt nachahmt, dies 'zerstört' den Klang nicht, macht ihn nicht 'unglaubwürdig'. M.a.W. die blosse Nutzung von technischen Geräten zur Klangerzeugung macht diese nicht obsolet --- solange man weiss, was da geschieht. Von daher erscheint mir eine Erweiterung des Konzeptes auf die Nutzung von technischen Geräten und damit die Bereitstellung neuer Klangmöglichkeiten per se akzeptabel; es sollte aber immer transparent bleiben, wie man zu diesem Klang gekommen ist.
Reflexionen 2: Auch in der Musik 'vor' dem Einsatz technischer Geräte gab es unterschiedliche Zugangsweisen, z.B. Abspielen von Musik nach Noten, Nachspielen nach Gehör, selber produzieren mit Hilfe von Noten, produzieren durch aktives Spielen und nach Gehör. Bei Ableton Live findet sich das interessante Konzept, die Situatoion der aktiven Spieler zum Ausgangspunkt zu nehmen: als Ausgangslage wird angenommen, dass da ein paar Leute (oder auch nur einer) sowohl vorher bereitgestellte Klänge abspielen wollen, als auch während des Abspielens diese Klänge mixen und verfremden wollen, zusätzlich live Instrumente dazu zu spielen, und auch diese womöglich mit Effekten versehen. Das Musikmaterial liegt dann entweder als 'Audio' vor oder als 'Midi', nicht als 'Noten' (höchstens indirekt, wenn die Klangströme von jemandem erzeugt werden, der dabei Noten liest und dazu sein Instrument spielt). Um diese Perspektive realisieren zu können mussten die Macher von Ableton eine Reihe von Konzepten entwickeln, die die unendlichen Klangräume strukturieren, ohne sie festzuschreiben. Dies bedeutet, dass Musik hier eine intime Symbiose mit neuen gedanklichen (und dann auch technischen) Konzepten eingeht, die die Sache selbst, die Musik, dadurch neu definiert. Ich finde, dass dieses Konzept die Idee von RUM sehr gut unterstützt: live können sich die unterschiedlichsten Klangketten treffen und zu einem Gesamtklangereignis vereinen. Die Software stellt inhaltliche keine Schranken auf, im Gegenteil, alles, was real live möglich ist kann benutzt werden und zusätzlich alles, was technisch vorher vorbereitet werden kann.
Als ich wegen eines Kongresses in Berlin war hörte ich abends zufällig (bei einem Freund, JB) eine CD von Cassandra Wilson. Wow. Diese Arrangements waren von einer traumwandlerischen Schönheit...Als Blinder im Universum der Klänge weiss man das zu schätzen....Zu Hause hatte ich Gelegenheit, neue Aufnahmen des kaum bekannten Komponisten Johann Gottlieb Graun (1702-1771) zu hören, frühe Violinenkonzerte. Das sind Klänge aus einer versunkenen Welt. Vergleichend dazu höre ich zur Zeit Cembalomusik des frühen Johann Sebastian Bach. Wie so ganz anders die mongolische Gruppe Egschiglen, die Musik der schamanischen und lamaistischen Traditionen neu aufarbeitet und zu Gehör bringt. Letztlich hat der 'gute' Klang viele Formen, erstaunlich viele, und doch lässt sich 'guter' Klang nicht einfach 'finden'. Als methodisch 'Blinder' unterwegs im Reich der Klänge bekommt man ein Gespür dafür, wie kostbar solche kunstvollen Gebilde sind, die aus der 'Nacht der Nichttöne' plötzlich auftauchen in präzisen, farbigen, kraftvollen Strukturen und die Miliarden von Gehirnzellen in jene Erregungszustände zu versetzen vermögen, die wir 'subjektiv' als 'angenehm' empfinden....Es ist das Innere unserer leiblichen Existenz dessen 'Echo' uns 'berauscht'. Und doch ist dieses 'bauchige ästhetische Gefühl' wie wir --kulturanthropologisch-- wissen, alles andere als einheitlich und klar. Der 'wahre' Klang jenseits der 'konkreten Körperlichkeit' ist vorläufig eine 'Fata Morgana' die wie ein 'immanenter transzendenter Schimmer' das Halbdunkel der unergründlichen Tiefen unserer Leiblichkeit (mit Gehirn) zu konterkarieren versucht. Hier lauern noch viele Überraschungen und vielleicht wird die Menschheit so 'alt' (bzw. natürlich 'so jung'), dass es Menschen geben wird, die dies 'zu Lebzeiten' erleben können....
Eigentlich auf der Suche nach dem 'Blues' ergab sich folgendes Stück, das eher Fre-Free-Jazz (wenn es überhaupt schon etwas ist...das eigentlich schon, da es sich im Laufe des Stücks 'entwickelt'!) ist und noch keine bekannte Form von Blues (wobei die alten, klassischen Bluessänger auf den erhaltenen alten Aufnahmen alle anders klingen als das, was uns heute in der Regel als 'Blues' präsentiert wird).
(++) 3 times African Natural Percussions with a Fender EGuitar and birds in the garden in a cool morning of march. After thinking and writing many hours I started recording from nothing. Playing around. This was relaxing and inspiring.
(++) The EBass (filtered through a compressor) walks around; accompanied by two crazy drums. After two arduous days and nights (and a nice evening with my friend KH) I have played the ebass and the drums, jut to 'feel' the vibrations of the sounds. Dies wirkt entspannend. Die Anspannung zerfällt.
'Out of Order': 2 Violins are answering to a bass, and two drums are answering to those three.... Habe einige Effektgeräte (Filter, Kompressor, Saturator) auf die Violine angewendet. Die Wirkung ist gering. Ein schlechter Klang bleibt ein schechter Klang...Danach brauchten die Klänge ein wenig 'Auslauf'....
EGuitar with Vox Tonlab LE Nr.1, EBass, 2x drums DDP-15. Nothing special.
Über Ostern habe ich zum ersten Mal eine neue CD-Kollektion zu Jimi Hendrix aus der Zeit von 1966 - 1970 gehört....wenn man das nicht selber gehört hat, mag man es kaum glauben. Jedes Stück ist anders, jedes Stück bildet ein geradezu magisches Feld von Tönen und Rhythmen die sich durch den Raum bewegen mit einer unsichtbaren Kohärenz, nicht statisch, sondern pulsierend, lebend....JH muss ein Genie gewesen sein.. aber seine Mitmusiker bis zu einem gewissen Grade auch kongenial. Denn Schlagzeug und Bass bewegen sich genauso magisch in diesem Feld wie JH selbst. Habe im Anschluss an das Hören ein erstes Experiment gemacht: Ich habe das Stück 'Purple Haze' life gehört und dann jedesmal ein anderes Instrument als 'Echo' dazu gespielt (Drums1 und Drums2, dann Bass, dann Rhythmus-Gitarre, dann Solo-Gitarre. Dann habe ich das Original ausgeblendet und alle 'Echostimmen' zusammen als Einheit abgespielt. Das klang interessant. Habe dann Drum2 und den Bass nochmals komplett neu eingespielt, und das Ergebnis hört sich so an:
(++) Reworked Summary of Echos to Purple Haze of Jimi Hendrix and Band. Die Gitarren habe ich über das Tonlab LE von Vox gespielt, den Bass normal mit ein paar Effekten von Ableton Live. Die beiden Drums mittels handsonic CDP-15 von Roland (Drums Section).
Testing some midi sounds by using the keypoard as midi source and the ableton life libraries as parameters. In der ersten Version hatte ich den Bass über das Piano gespielt. Dann aber durch einen echten EBass ersetzt, wenngleich ein paar Flter dazugeschaltet. Mich überzeugt die Klangqualität nicht, auch wenn man damit ganz gut üben kann. Alle Sounds sind 'handgemacht', keine automatische Erzeugung!!!
Brennt Kosmos Leben keyboard, some drums, voice, finally a flavor of electric guitar.
Zeit stehtNearly random talk within random noise... I started with testing some chords on the guitar without planning to make anythin out of it. Then I tried spontaneously to 'sing' to this 'random noise'...I had never done this before..and then, somehow developed some line of words and tunes which were slightly beyond of being purely at random....Then I tried some audio effects on this, and finally I could not delete it any more...it was there, something was in it, thus I kept it....You must not hear it.
REFLEXION: Es zeigt sich, dass für das 'Musikexperiment' kaum Zeit übrig ist. Manchmal vergehen einige Tage, manchmal Wochen, bis ich wieder etwas experimentieren kann; dann meistens auch nur kurz oder im Zustand grösster Müdigkeit. Damit ist ausgeschlossen, dass ich irgendwelche 'motorische Fertigkeiten' im Umgang mit den verschiedenen Klangerzeugern (Instrumente) deutlich verbessern kann (bekanntermassen muss man viele tausend Stunden real üben, um ein bestimmtes Instrument ein wenig gut spielen zu können). Was bleibt ist also die Möglichkeit, mit den verschiedenen Klangerzeugern 'einfachste' Klangereignisse zu erzeugen. Allerdings kann ich damit herumexperimentieren, wie diese 'einfachsten' Elemente 'zusammenpassen'; was passiert, wenn ich sie so oder so verknüpfe? Auch wenn dies für Dritte oft schwer 'hörbar' sein mag stelle ich für mich fest, dass sich mein Hören von Musik radikal geändert hat. Ich höre immer mehr einzelne Klangeigenschaften und vor allem das Zusammenspiel verschiedener Klangquellen in einer neuen Weise, wie ich es mir niemals vorher hätte vorstellen können. Allein dieser Effekt ist wunderbar. Zusätzlich bekomem ich aber auch ganz langsam ein Gefühl für das auf 'Hören' basierte Klangerzeugen (als Schüler mussten wir immer nur Noten nachspielen). Ob dies noch zu Lebzeiten dazu führen wird, dass ich mal 'gezielt' bestimmte Klangbilder erzeugen kann, muss sich zeigen. Gelegentlich produziere ich schon mal 'Audiobilder' für besondere private Anlässe (Geburtstage und/oder Hochzeiten von Freunden), in denendies ein bischen einfliesst (aufgrund des z.T. sehr privaten Charakters sind diese Audiobilder nicht auf dieser Webseite). Also, das Ganze bleibt 'grenzwertig' im wahrsten Sinne des Wortes.....
Space Spices..... Playing Piano, then ending up with some spacy midi sounds played as 'echo' to the piano...
Rumbling, Piano on Top nach einem Tag voller Orga und Gutachten einfach nur ein paar Töne....
(++)Wild Talks just in time... Einschalten, nicht üben, spielen, nicht wiederholen, . Ende. Ausschalten...Dialog der Töne mit sich selbst...
Eine längere Pause; zwar viel Musik gehört, in alle möglichen Richtungen. Immer wieder auch Ideen zur Musiktheorie, zum Hören. Klangstrukturen, Struktur von Songs....aber eben keine Msuik gemacht. Anläßlich eines Updates von Ableton auf 8.1.4 habe ich dann mal etwas mit den Drum-Möglicheiten experimentiert, sozuagen 'Music By Click'...man spielt nicht selber, sondern 'läßt spielen'...zum Ausprobieren von Klangmöglichkeiten OK.
Music By Click 1: Drums at work (about 15 Min!). I have played around with some Drum-Clips from Ableton 8.1.4...
Music By Click 3: template extended with barock strings played by myself....the sound of the strings is not so bad, although it 'crashes' very often....
Music By Click 4: template with further 'hand made' extensions played by myself....some new impressions about the interactions of pieces of sound...
Music By Click 5: another template with further 'hand made' extensions I have played some Guitar Bends on the Piano by Midi...
These days are filled up with examinations (recalling the 'old') and conferences (about 'possible things')....It's good to hear some 'real sound' in between these states of 'absence' of he real...but, nevertheless, 'possible' things can become 'real' and 'old memories' are the echoes of 'real things before'....
(++)Thunderstorm Dancing Ahead of, a real thunderstorm yesterday night inspired me to this arrangement. I cutted some pieces of the original sound file (taken with my tascan recorder) and mixed them as the 'lead voice'. Then I played with the piano through midi a guitar bench tune and associated some drums.....(originally I planned some otherr arrangement, but the ableton software keeps the 'memory' of every piece where it has been recorded; I couln't get rid of this memory..then I did it the way you can hear it now...
The differences between the versions are caused by a different setting of the loudness of the individual tracks.
Interesting, somehow I was nearly sleeping after a long day, but when I started the recorder and started playing I became awake again....somewhere in the night....
(+++)Natural Drive, completely 'hand made', no 'Music by Click'....(only the drums are 'borrowed', but are actually 'mixed' anew.....
(+)Violin with Agil Companions, 'hand made',only the background-drums are 'borrowed', but are actually 'mixed' anew. While my mind was really 'blurred' and there was no drive to do anything (which is very rarely the case) I started to play with these sounds. Doing this my mind became alive again and now I will continue writing some theoretical stuff....
(+++)smooth, clicks, 'completely hand made'. Again, after a long day, tired, playing around, trying to make something slow and light....
Unser Gehirn wird ständig bombardiert mit Miliarden von Signalen, die meisten direkt aus dem Körper, von denen wir normalerweise garnichts mitbekommen, diverse Umgebungen, spezifische Beziehungen (Menschen, Arbeit, Öffentlichkeit, Medien, ...), durch Denken, usw...es ist schon interessant, dass die Hervornbringung von 'Luftschwingungen am Ohr' eine solche Wirkung auf uns haben kann. Ebenso umgekehrt, unser 'Körper' (mit seinem Gehirn) fühlt irgendwie 'Töne', Tonkombinationen, Tonveränderungen, implizite Rhythmik, er fühlt es und 'er'/'es' reagiert in Dir und erzeugt selber 'Luftschwingungen', die auf den Körper zurückwirken. Es ist absolut unglaublich, man kann noch so müde sein, sobald die ersten 'Töne' in das 'Innere' dringen fängt 'es' an sich zu 'beleben'. Die über das äußere Ohr auf das Innenohr übertragenen Schwingungen werden dort in elektrische neuronale Impulse umgewandelt, die als Impulswolke durch die Nervenbahnen saussen und bestimmte Regionen im Gehirn 'aufwirbeln'. Irgendwie fantastisch....zugleich werden die Glieder steifer, der Körper hat seine Wehwehchen, er altert, eine Baustelle der Vergänglichkeit...Wer will schon behaupten, er wüsste, was Musik ist? Die geschriebenen Noten und ie theoretischen Überlegungen basierend auf geschriebenen Noten, und deren impliziten mathematischen Strukturen sind nur ein winziger Teil von Musik, möglicherweise der unwichtigste.
Beim Musikmachen spielt in gewisser Weise das Gehirn mit sich selbst. Wenn die Hand eine Taste anschlägt und über den Kopfhörer eine Luftschwingung in das Ohr eindringt und dort eine neuronale Erregungswolke erzeugt, die offensichtlich 'positiv' besetzt ist (d.h. die inneren Mechanismen im Gehirn 'bewerten' Töne 'positiv'), dann empfindet das Gehirn 'Lust'; es wird 'animiert', mehr Tasten zu drücken (oder entsprechend ein Schlagzeug zu schlagen oder Saiten zu zupfen, usw.); dies erzeugt mehr Erregungswolken, usw. das Gehirn bringt sich damit selbst in 'Ekstase'.....Als 'Ich' sind wir 'dabei'...aber was ist schon das 'Ich'. Descartes schrieb die berühmten Worte 'cogito ergo sum'; das gilt in Abwandlung genauso auch für die Musik oder noch allgemeiner für das Spielen 'ludo ergo sum'...Wir sind, weil wir 'uns' erleben, als kontinuierlichen Prozess. Das 'im Prozess sein' ist unser Grundzustand.
After Midnight - The First Tiny Piano Concerto From a Non-Piano Player, die Augen fallen einem vor Müdigkeit zu, dann schlägt man die erste Taste an, und irgendwie 'spielt es' dann, Geräusche entstehen, usw.
In der Informationtheorie bezeichnet man solche Signale, die von einem vereinbarten Inventar von Signalen abweichen, als Rauschen. In der Musik würde dem entsprechen, dass man ein Inventar von Tönen und Tonkombination festgelegt hat (Tonart, bestimmte Akkorde) und alles, was davon abweicht (mehr oder weniger) wäre ein 'Rauschen' x-ten Grades....Wenn es aber kein bevorzugtes Inventar von Tönen gibt, dann gibt es auch kein Rauschen; jede Klangfolge ist dann erst einmal 'OK'....Wie der Vergleich zwischen den Kulturen zeigt, kann die Auffassung von dem, was 'schöne' Musik ist, gravierend divergieren. Letztlich ist es vielleicht auch nicht wichtig, ob es eine 'absolut bevorzugte' Tonmenge bzw. Tonstruktur gibt; Manche Töne sind allein deshalb wertvoll, weil ihre Erzeugung schwierig (kunstvoll) ist (ähnlich wie seltene Materialien wie Edelsteine geschätzt werden, obgleich Sie diesen Wert nicht 'an sich' tragen...)...Die Welt der Töne existiert für uns, weil unser Körper Schalldruck in neuronale Impulse übersetzen kann und diese wiederum von einer Unmenge von Neuronen zu Mustern zusammengerechnet werden, die wir als 'Töne' wahrnehmen....ein sehr 'abgeleitetes', 'künstliches' Gebilde. ....Aber es macht 'Spass'...was aber heisst 'Spass haben'? Ist es eine körpereigene, intrinsische 'Droge', die uns davon abhält, 'Wichtigeres' zu tun? Die Philosophen sind eingeladen, hier das 'Wesen der Dinge' herauszuarbeiten. Es ist da, aber sicher nicht im Ton als Ton....
At Lunch - The 2nd Tiny Piano Concerto From a Non-Piano Player. Dazu ein dezentes Schlagwerk.
After Midnight - The First revised (no more) Tiny Piano Concerto From a Non-Piano Player, habe noch eine Gitarre hinzugefügt...shortly before midnight, this time...hatte auch noch ein Schlagzeug versucht; das klang aber irgendwie garnicht. Interessant ist, je mehr Stimmen man hinzufügt, um so weniger 'wiegt' die einzelne Stimme; sie kann noch so 'schön' sein (was ist das?), aber wenn weitere Stimmen hinzutreten verändert sie sich; das Wechselspiel zwischen den verschiedenen Stimmen verändert jede einzelne Stimme. Die Wahrnehmung wird anders. Ein Klavier ist da ziemlich 'selbstgeügsam'...
(+)...just another experiment. ..after setting up the new eRobotics wiki with the aid of Kai. Writing emails, papers, reading some more texts about emotional robotics, emotions....
(+)Voice Games No.1Bin wegen Umbauarbeiten zur Zeit stark limitiert. Experimentiere etwas mit einer akustischen Gitarre und meiner Stimme. Kann praktisch nicht singen. Interessant, was passiert, wenn man Luft in ein Mikrophon bläst. Die eigene Stimme ist einem ziemlich fremd, wenn man nicht gewohnt ist, Töne zu singen....
Acoustic Guitar + Electric Violin; Exercise in Blues-Tonality.....nothing special...only exploring...
(++) Acoustic Guitar + Electric Violin; running wild Habe einfach das Bedürfnis, etwas zu spielen und mich überrasschen zu lassen...
Sitzen in einer Konferenz. Nach 8-9 Stunden Konferenz einfach wieder mal 'Luft in ein Mikrophon gehaucht'.....dann entstehen Schwingungen, die digitale Spuren hinterlassen....Energieimpressionen...Im Hintergrund eine EGuitarre für Background/ Rhythmus sowie eine EGuitarre für Sologeplänkel. Dazu ein Midi-Bass übe Computerkeyboard...
Mein Freund Mark (offiziell Manager, im Herzen aber eher Musiker....) hat mir nach einem Gespräch einen Link gepostet ( Sci Foo: Evolution of music and a dancing cockatoo) der die Idee der Evolution jetzt auch auf die Entwicklung von Klangstrukturen in einer Kultur überträgt. Mir scheint, dass die Überlegungen noch etwas verkürzend sind, aber das liegt in der endlichen Natur unseres Denkens: wir könen komplexe Zusammenhänge immer nur als Folge von kleinen Einheiten denken...selbst wenn wir vielleicht schon 'irgendwie' die 'Vision' des grösseren Ganzen haben mögen. Unser Gehirn läßt uns keine Chance, wenn es ums Artikulieren geht. Selbst die 'allergrößten' Gedanken müssen durch das 'Nadelöhr' der Sequenzierung, um zu artikulieren. Für eine allgemeine Musiktheorie erscheint mir der evolutionäre Ansatz jedenfalls als ein super Kandidat.