Ich, Welt, Gott - Notizen eines Zeitreisenden

(Letzte Notizen: 23.Mai  2006)

(Gerd Döben-Henisch)


Status der Notizen: ich schreibe hier ein paar Stichworte auf, um zunächst mal den gesamten Rahmen aufzuspannen. In diesem Zustand sind die Notizen möglicherweise nur schwer verständlich, insbesondere auch für solche Leser, die in der Philosophie und den Wissenschaften nicht bewandert sind. Die Absicht besteht, die Lesbarkeit in einem zweiten Durchgang zu verbessern. Allerdings steht die allgemein gute Lesbarkeit hier nicht im Vordergrund, sondern 'die Sache'. Gewisse Sachverhalte sind nun einmal nicht 'einfach' und wer sie verstehen will, der muss 'da durch'....

Parallel-Texte: Es hat sich jetzt ergeben, dass ich eine sehr ähnliche Thematik unter der Überschrift 'Towards a general Theory of Human Learning & Intelligence' diskutiere. Dies ist eine Nachwirkung des sehr intensiven Interdisziplinären Kollegs IK2006, speziell die Gespräche mit Thomas Kammerer, Kim Plunckett, Peter F.Dominey, sowie Minoru Asada. Dazu kommen Überlegungen zu einem gemeinsamen Projekt mit Kollegen Ulrich Schrader. Während des SS06 hat dieser andere Prozess eine leicht höhere Priorität...Schliesslich gibt es natürlich sehr intensive Querverbindungen zum Planet Earth Simulator  Projekt....doch der Zusammenhang erschliesst sich nicht auf den ersten Blick...Einfacher vielleicht der   Bezug zu: DaddyG.

Literaturhinweise


0. Vorab


Die Notizen beginnen philosophisch, erkenntnistheoretisch; sie skizzieren das Erkennen aus seiner Innensicht, wie es versucht, sich mittels vielfältiger Hilfskonstruktionen --münchhausenmässig am 'eigenen Schopf'-- aus seiner vorgegebenen Innenperspektive zu befreien. Dabei werden Strukturen einer Welt sichtbar, die schlichtweg atemberaubend sind. Selbst die kühnsten Fantasien der Vergangenheit sind langweilig gegenüber der 'Wirklichkeit' die sich in diesem Prozess eines sich ausdehnenden Erkennens 'zeigen'. Erkennen gerinnt zur Ontologie, allerdings zu einer 'prozesshaften Ontologie', die ihrer eigenen Grenzen nie vollständig gewiss sein kann, zumindest solange nicht, als das menschliche Erkennen seiner eigenen Voraussetzungen nich voll mächtig ist. Letzteres ist nach heutigem Erkennisstand prinzipiell ausgeschlossen.



  1. Am Anfang ist die Monade


Wenn der Mensch geboren wird befindet er sich normalerweise im 'ungeordneten Erlebnismodus': er findet sich vor als eine Wolke scheinbar unstrukturierter Erlebnisqualitäten (Phänomene), in der es noch kein 'vorne' oder 'hinten' gibt, kein 'vorher' oder 'nachher', keine konturierten 'Objekte'. Es muss sehr viel passieren, bis sich innerhalb dieser amorphen Masse erste 'Konturen von Objekten' 'zeigen'. Hand in Hand damit 'zeigen' sich erste 'Regelmäßigkeiten'....




  1. Die Entdeckung des Anderen ermöglicht 'Ich', 'Du', 'relative Freiheit'


Ein entscheidender Schritt geschieht, wenn im Prozess der fortschreitenden Strukturierung von möglichen Objekten, von räumlichen und zeitlichen Beziehungen die fundamentale Unterscheidung zwischen dem 'Anderen' und dem 'eigenen Körper', und dann dem 'Ich', möglich wird. Das Andere als das widerständige, nicht dem eigenen 'willentlichen Handeln' Unterworfene, als das darin 'Fremde'; der 'eigene Körper', das daran gekoppelte 'Selbst', 'Ich' als der Bereich der konkreten Verankerung in der Wirklichkeit, als absoluter und zugleich relativierbarer Bezugspunkt, als 'Linse', in der sich das Andere 'bricht', als Ort des 'selbstbestimmten Handelns'. Allerdings, das Ich kann sich zwar als eigenständiges Moment gegenüber dem anderen erleben und darin als 'frei' gegenüber dem Anderen, aber seine eigenen 'Grundlagen' sind ihm 'verborgen'. Das Ich ist sich selbst auch ein Anderes, das sein eigenes 'Funktionieren' nicht 'direkt' anschauen kann. Es 'findet sich vor'. Es muss sich selbst 'entdecken', muss sich selbst unter unterschiedlichsten Bedingungen 'erleben', um zu wissen, was es 'wirklich kann', was es 'wirklich ist'. Auf eine eigentümliche Weise kann das Ich dabei 'mitwirken', dass es erlebt, es kann aber nicht vorwegnehmen, was es erlebt. Es ist nicht einmal ganz klar, warum und wie es 'sich selbst' dazu 'bewegen' kann, etwas Bestimmtes zu tun, um sich in diesem Tun erleben zu können. Das Ich erscheint als eine Erlebnisform relativ zu einer dynamischen Körperkontur, die sich im Tun konkretisiert und darin stückweise zeigt, 'zu was sie fähig ist', nicht (!) wie sie ist, wie sie funktioniert.



  1. Im Palast der Ich-Phänomene


Aus Sicht des Ichs hat der Raum der Phänomene etwas 'absolutes'; alles, was es unmittelbar gibt, gibt es nur als Phänomen des erlebenden Ichs; die 'Welt' als Gesamtheit der Phänomene; eine Absolutheit relativ zum erlebenden Ich, das sich durch Voraussetzungen definiert, die sich nicht alle im direkten Erleben erschließen. Entsprechend den verfügbaren Erlebnisformen kann die Oberfläche der Phänomene sehr reichhaltig sein, ihre Kombination von faszinierender Vielfalt, ihr Dynamik überraschend. Es ist dem jeweiligen Ich überlassen, ob es sich diesem 'ewigen Rauschen der Ereignisse' willen- und gedankenlos überlässt, oder ob es im Rahmen seiner Möglichkeit versucht, in dieser primären Ereignishaftigkeit mögliche Strukturen und Regelhaftigkeiten zu entdecken.


Historisch betrachtet ist es nicht immer ganz einfach –sofern es überhaupt möglich ist--, zu entscheiden, welche Form der Ichaktivität nur einen 'blinder Reflex' auf das primäre Erleben darstellt, und welche Form der Ichaktivität eine 'bewusste Auseinandersetzung' bildet. Eine gewisse Einigkeit wird man wohl darüber erzielen können, dass viele philosophische Werke eine bewusste Reflexion auf die Art des Erlebens wie auch über allgemeine Eigenschaften dieses Erlebens, die sich 'in' und 'vermittels' der direkten Erlebnisformen als implizite und bedingende Strukturen 'andeuten'. Sofern die modernen empirischen und formalen Wissenschaften diese reflexive kritische Einordnung des primären Erlebens teilen, stellen diese eine substantielle Erweiterung und Vertiefung der kritischen Auseinandersetzung des erlebenden Ichs mit 'sich selbst' und den ihm zuhandenen Erlebnissen dar. Es scheint sogar so zu sein, dass nur so, also über den Umweg der formalen und empirischen Wissenschaften das Ich wichtige Fragen seiner eigenen körperlichen und kognitiven Bedingtheit –zumindest zum Teil-- aufhellen kann. Auf der anderen Seite gilt, dass die modernen Wissenschaften die Perspektive des Ich nicht völlig ersetzen können, da auch sie –letztlich-- in dieser Perspektive verankert sind. Erkenntnismässig besteht der Kosmos aus lauter Monaden, die miteinander auf vielfältigste Weise verbunden sind, am auffälligsten im Modus der Kommunikation.



    1. Erinnern


Man sieht ein Gesicht – und man 'erinnert sich an eine Situation', in der dieses Gesicht als Teil eines Menschen vorkam. Man hört einen Namen - und man 'erinnert sich an ein Gesicht', das sich mit diesem Namen verbindet. Man möchte jemanden anrufen – und man 'erinnert sich an die Telefonnummer, mit der man diese Person anrufen kann....In der Erinnerung verbinden sich Wirklichkeiten miteinander, die man so --oder ähnlich-- zuvor tatsächlich erlebt hatte, von denen man in der Situation vor dem Erinnern nur einen Teil 'vor Augen', 'im Sinn' hatte. Der 'andere Teil' wird 'ergänzt'. Wie wir wissen, funktioniert das Erinnern nicht immer, nicht immer vollkommen, es kann sich verschlechtern, kann sich verzerren, verformen, soweit, dass das, was wir erinnern, gar nicht mehr dem entspricht, 'wie es wirklich war'; wir haben dann von der Vergangenheit ein Bild 'im Kopf', das uns wirklich erscheint, das aber so nie passiert ist. Dennoch, das Erinnern ist eine wundersame Eigenschaft im Raum der Phänomene: die Vergangenheit ist nicht für immer entrückt; im Modus des Erinnerns steht sie partiell --allerdings höchstens für die paar Jahre Lebenszeit einer Monade-- zur Verfügung.


Mögliche Fragen: Was ist 'Wahrheit', wenn die Grundlage von Wahrheit, die erfahrbare Wirklichkeit falsch sein kann, weil das Erinnern die Wirklichkeit 'in sich unmerklich' verändern kann?



    1. Folgern


Wenn wir mit unserem Fuß gegen einen Ball schlagen ('kicken') und dieser sich dann in eine bestimmte Richtung bewegt, nehmen wir normalerweise an, dass es unser Fuß war, der den Ball zum Rollen gebracht hat. Entsprechend, wenn wir ein Feuerzeug an einen Docht halten und dieser dann brennt; wir nehmen dann an, dass es unser Feuerzeug war, das den Docht zum Brennen veranlasst hat. Wir greifen zum Telefon, wir drücken Zifferntasten, eine Verbindung wird angezeigt, evtl. nimmt ein 'Anderer' ab; wir sprechen. Auch hier nehmen wir an, dass unser Drücken der Zifferntasten der Anlass dafür war, dass die Verbindung zustande gekommen ist. In diesem Fall könnte es aber auch ein billiges Spielzeugtelefon sein, das nur aussieht wie ein 'richtiges' Telefon; dann würden wir die Tasten drücken, und es käme keine Verbindung zustande. Die Oberfläche der Phänomene wäre die gleiche, aber die Wirkung aufgrund 'hinter der Oberfläche liegenden Mechanismen' wäre eine andere. So würde ein Ball, wenn er 'innen' z.B. aus Eisen wäre, aufgrund seines 'anderen Gewichtes' soviel Widerstand bieten, dass nach dem Aufprall unser Fuß schmerzen würde, der Ball selbst sich aber möglicherweise gar nicht bewegt. Also kurz: (i) Wenn Phänomen menge A (= Telefon mit Tasten, Finger drücken Tasten), dann Phänomenmenge B (=Amtsleitung, Antwort); (ii) Wenn Phänomenmenge A (= Telefon mit Tasten, Finger drücken Tasten), dann Phänomenmenge B' (= Keine Amtsleitung, Keine Antwort). Offensichtlich benutzen wir 'Abfolgen' von Ereignissen sowohl zum Aufspüren von Zusammenhängen (Wenn A dann B) wie auch zum Aufspüren von Unterschieden (Wenn A dann B, aber 'hier' nicht). Das Interessante an dieser Art, Annahmen über die 'Welt' zu generieren, liegt darin, dass wir dies tun, ohne dass uns das jemand 'sagt': es liegt 'in uns', wir tun es 'spontan', geradezu unausweichlich.


Annahmen über die Welt zu generieren nennt man auch 'Folgern', 'Schlussfolgern', 'Schließen' und betrachtet sie als Teilaspekte des 'Denkens'.


Es gibt viel mehr Formen des Schlussfolgerns als nur die Form 'Wenn A dann B'. Wenn wir ein 'Objekt' A (eine bestimmte Menge von Phänomenen) sehen, sind wir in der Regel in der Lage, 'spontan' zu sagen, ob dieses Objekt A zu irgend einem anderen Objekt B, das wir 'früher' schon mal gesehen haben, 'ähnlich' ist (Der Ausdruck 'A ~ B' soll heißen, dass A dem B ähnlich ist). 'Ähnliche Objekte' haben bestimmte Eigenschaften (auch wieder Phänomene) gemeinsam, d.h. wenn A ~ B, dann gibt es also ein C, das A und B gemeinsam haben. Oft haben wir die Situation, dass wir 'verschiedene' Objekte, z.B. A1, A2 und A3 haben, die wir als Beispiele einer bestimmten 'Art' von Objekten ansehen. Z.B. könnten diese drei verschiedenen Objekte A1, A2 und A3 drei Objekte sein, wie wir als Beispiele für die Art 'Stuhl/ Stühle' ansehen. Dann wäre das, was wir mit der Art 'Stuhl' meinen eine Eigenschaftsmenge A und die drei konkreten Objekte A1, A2 und A3 wären Beispiele für diese Art A. Statt von Beispielen einer Art A spricht man auch von 'Instanzen' der Art A und statt von der 'Art' spricht man auch von der 'Klasse'. Also A1, A2, und A3 wären dann Instanzen der Klasse A (es gibt noch viele anderen Bezeichnungen für den gleichen Sachverhalt: Allgemeines - Besonderes, Type - Token, ....).


Im einzelnen ist uns oft nicht bewusst, wie wir von einzelnen Beispielen zum Begriff einer Art, einer Klasse kommen. Es hat sich aber eingebürgert, diesen Vorgang 'Abstraktion' zu nennen: von einzelnen Beispielen auf ein allen Beispielen Gemeinsames zu schließen.


Es gibt auch das Umgekehrte: von der Klasse, vom Allgemeinen, auf das Besondere zu schließen. Angenommen, in unserer Welt hätte die Klasse der Stühle vier Beine, dann könnten wir von der Aussage, dass A1 eine Instanz der Klasse der Stühle ist, darauf schließen, dass A1 vier Beine hat.


Ohne an dieser Stelle die Vielfalt der Formen des Schlussfolgerns erschöpfend darzustellen sei nur noch darauf hingewiesen, dass auch diese zusätzlichen Formen des Schließens nicht gelernt werden müssen! Wir finden uns mit ihnen vor; sie sind ein Teil unserer Weise zu erleben. Wir können gar nicht anders, als so zu erleben. Solange wir 'wach' sind, solange wir 'bewusst' sind, generieren wir Zusammenhänge, abstrahieren wir, vergleichen wir, folgern wir vom Allgemeinen auf das Besondere, usw. Diese Form des 'Denkens' ist uns 'vorgegeben'; wir finden uns 'darin vor'.


Anmerkung: Diese beschriebene Art zu folgern hat man früher als 'logisches Denken' bezeichnet. Es ist eine Art 'inhaltsbezogene' Logik, eine Logik entlang den Phänomenen. Eine frühe Form einer inhaltsbezogenen Logik findet man bei Aristoteles. Natürlich gibt es hier viele Varianten. Eine ganz andere Art von Logik ist die moderne formale Logik. Beide Logiken sind wichtig. Leider ist die inhaltsbezogene Logik durch den Erfolg der formalen Logik weitgehend aus dem Diskursraum verschwunden. Wie sich im weiteren Verlauf vielleicht noch zeigen wird, ist die inhaltsbezogene Logik auf ihre Weise dennoch wichtig.




    1. Sprache/Symbole


Eine besondere Klasse von Phänomenen sind sprachliche Laute, die mit 'Bedeutung' daherkommen, dann meistens auch mit einer Form der Verschriftung: man besucht Freunde, der Hund kommt aus seiner Ecke vor, er erzeugt Geräusche, die wir als 'bellen' aufschreiben würden. Primär 'hören' wir Geräusche. Diese Geräusche können sich von anderen Geräuschen unterscheiden, d.h. Geräusche haben Eigenschaften, die sie unterscheidbar machen; 'Geräuscheigenschaften'. Im 'Normalfall' des Jahres 2006 können wir anhand von den Geräuschen 'innewohnenden' Eigenschaften z.B. 'unterscheiden': 'bellen', 'jaulen', 'sprechen', 'schreien', 'singen',....Diese Geräusche können sich mischen; dennoch können wir offensichtlich bis zu einem gewissen Grad in einem 'Geräuschmix' bestimmte Geräusche, vor allem menschliche Stimmen, 'heraushören'.


Innerhalb der Geräusche nehmen die Sprachgeräusche eine Sonderstellung ein: sie sind in der Regel mit anderen Nichtgeräuscheigenschaften verknüpft, die wir in diesem Zusammenhang 'Bedeutung' nennen, ihren 'Sinn', ihre 'Konnotationen' usw.


Wenn ich bei meinen Freunden frage „Wie alt ist er denn mittlerweile?“ und dabei in Richtung des Haushundes schaue, dann geht es normalerweise nicht um die Geräusche als solche, die der Verschriftlichung '„Wie alt ist er denn mittlerweile?“' entsprechen, sondern um die 'Bedeutung' dieser Geräusche im Kontext der Rede. Die Bedeutung ist in diesem Fall eine Beziehung die sich von dem sprachlichen Ausdruck '„Wie alt ist er denn mittlerweile?“' zu 'etwas anderem hin' konstruieren lässt. Alle, die die deutsche Sprache 'gelernt' haben, würden das 'er' in diesem Kontext auf den Haushund Beppo beziehen und die Worte 'Wie alt ist... mittlerweile' auf sein 'Alter' 'gemessen' in 'Zeiteinheiten', 'üblicherweise' in der Zeiteinheit 'Monat' oder 'Jahr'. Im Kern sind sprachliche Bedeutungen 'gelernte' Beziehungen zwischen bestimmten sprachlichen 'Zeichenketten' und 'etwas anderem'. Bedeutungsbeziehungen müssen rekonstruierbar sein, müssen zwischen verschiedenen Menschen einigermaßen 'gleichförmig' 'funktionieren'.


Das Lernen von sprachlicher Bedeutung hat auch mit der Fähigkeit des 'sich Merkens' und des 'sich Erinnerns' zu tun, also mit dem Gedächtnis. Und damit hat dieses Lernen auch mit den besonderen Eigenschaften des Gedächtnisses zu tun (notwendige Wiederholungen, 'Vergessen', 'immanentes Verändern', 'Ähnlichkeiten', 'leicht – schwer Erinnern',...).


Darüberhinaus geht es im Falle von Sprache nicht um einzelne, isolierte Gegenstände ('Hund', 'Tasse', 'Stuhl'....), sondern um ein 'Netzwerk' von sprachlichen Lauten einerseits und einem entsprechenden Netzwerk von Gegenständen und Aktivitäten andererseits. 'Peter kocht' enthält zwei 'Worte', die aus mehreren 'Phonemen' bestehen, aus erkennbaren 'Morphemen', bzw. auch 'Silben'. Die zugehörige Bedeutung verlangt nach einer männlichen Person, die eine Tätigkeit ausübt, nämlich 'Kochen'. Ein sprachlicher Ausdruck wie 'Peter schneidet mit einem großen Küchenmesser das Fleisch in feine Scheiben' enthält entsprechen viel mehr Elemente: auf der 'Ausdrucksebene' wie auch auf der 'Bedeutungsebene'. Sprache ist also eine Aktivität, in der komplexe Muster in mindestens der Ausdrucks und der Bedeutungsseite aufgebaut werden. Natürlich gibt es weitere Ebenen.


Eine wichtige Unterscheidung im Bereich der sprachlichen Bedeutung ist die zwischen der 'idealen' und der 'konkreten' Sprachbedeutung. Wenn ich einen deutschen Text lese, z.B. in einer Email, wenn Marlene schreibt „Gestern musste Peter sein Auto in die Werkstatt bringen“, dann 'bildet sich automatisch' in mir 'eine Vorstellung' von dem, 'was der Text meint'. D.h. der sprachliche Ausdruck reicht aus, um aus der Erinnerungen 'Vorstellungen zu befördern', die ich als die 'normale Bedeutung' dieses Textes ansehe: da ich Marlene kenne ist für mich Peter ihr 'Mann'; der 'besitzt' ein 'Auto' und dieses hat er 'in die Werkstatt' 'gebracht'. D.h. ohne dass ich Peter und sein Auto direkt sehen kann, ohne die Werkstatt direkt zu kennen, bildet sich bei mir eine Vorstellung 'im Kopf', in 'meinem Bewusstsein', über diese 'Gegenstände, Personen und Handlungen'. Das meine ich mit der idealen Sprachbedeutung: diejenige sprachliche Bedeutung, über die wir verfügen, wenn wir nur einen sprachlichen Ausdruck hören bzw. sehen, ohne die damit 'gemeinten 'Sachen selbst' wahrnehmen zu können. Im Falle von idealen Sprachbedeutungen können wir auch niemals sagen, ob die 'ideal verstandenen Bedeutungen' einen 'tatsächlichen' Sachverhalt beschreiben oder 'bloß' einen 'idealen' = 'bloß gedachten'. Würde ich mit Marlene im Garten stehen und sie würde sagen 'Oh schau mal, es regnet', dann könnte ich versuchen zu überprüfen, ob meine ideale Vorstellung von 'es regnet jetzt' mit meiner aktuellen Wahrnehmung 'es regt jetzt' 'übereinstimmt'. Nur über den Bezug zur realen aktuellen Wahrnehmung kann ich überprüfen, ob die 'gedachte' Welt mit der aktuell 'realen' Welt 'übereinstimmt'. Sollte ich die Wahrnehmung haben, dass es jetzt tatsächlich regnet, könnte ich sagen 'Ja, es stimmt', oder 'Tatsächlich' oder 'Du hast Recht, es regnet', 'Ja wirklich, es regnet' usw. Wahrnehmung ist immer 'konkret', 'hier und jetzt', 'punktuell', 'lokal'. Nur, was zu einem 'bestimmten Zeitpunkt' an einem 'bestimmten Ort' von einer konkreten Person wahrgenommen worden ist, war dann an diesem Ort 'der Fall', war ein 'Faktum', ein 'empirischer Sachverhalt.


Bleibt anzumerken, dass Wahrnehmungen selbst Konstruktionen sind. Wir nehmen nicht wahr, wie es 'außerhalb unseres Bewusstseins' 'tatsächlich ist', sondern so, wie unser 'Körper' diese körperexternen Ereignisse unter Einbeziehung der Erinnerung 'interpretiert'. Sehen wir mal von expliziten Formen körperlicher Depravationen ab (Blindheit, Taubheit,...), dann ist auch die normale Wahrnehmung ein Ort ständiger Fehlinterpretationen'. Ein Ort mit hoher Erfahrungsdichte sind die Beziehungen zwischen Menschen.


Eine Absicherungsmaßnahme gegen 'falsche' Wahrnehmung kann sein, sich eine Wahrnehmung durch andere Personen 'bestätigen' zu lassen. Allerdings kann man die 'Wahrnehmung' der anderen Personen 'als solche' nicht wahrnehmen, nur deren 'Äußerungen' im Kontext der aktuellen Wahrnehmung. Wie die Erfahrung lehrt, können 100 Menschen sagen, 'ja, sie stimmen überein', aber später, wenn der Inhalt der Wahrnehmung in Frage steht, gibt es mehr als eine Meinung, was denn der Gegenstand der Wahrnehmung gewesen sein soll....


Eindruck: die Konstruktion eines gemeinsam geteilten Bildes 'von der Welt' ist nicht einfach, erfordert viel Mühe, ist strenggenommen nur als partielle Annäherung möglich.....



    1. Planen

Eine auffällige Eigenschaft des Menschen ist seine Fähigkeit, 'voraus zu Planen'. Wir können uns Situationen 'vorstellen', die es so aktuell nicht gibt, 'rein gedacht', 'blosse Möglichkeiten'. Wir können zusätzlich versuchen, weitere Situationen zu 'denken', die von der 'aktuellen' Situationen aufgrund von 'geeigneten' Handlungen schrittweise zu der 'angedachten' Situation führen. Diese Zwischenschritte können aufgrund 'gemachter Erfahrungen' (verfügbare Erinnerungen) als 'realistisch' eingeschätzt werden, als 'umsetzbar' oder aber als 'wenig realistisch', als 'riskant', oder gar als 'völlig unrealistisch', 'rein fantastisch'.

So, wie Erinnerungen trügen können, so können auch solche Einschätzungen möglicher Aktionen in der 'Zukunft' falsch sein.

Interessant ist hier, dass die 'gedachte Zukunft' nichts Mysteriöses ist: es sind 'aktuelle Vorstellungen' entweder aufgrund von gemachten Erfahrungen oder aufgrund von freien Kombinationen, aufgrund von Fantasie, deren Wirklichkeitsstatus bezüglich des 'Wahr-sein-Könnens' in der 'Welt ausserhalb des Bewusstseins' jeweils zu bestimmen ist. Sofern man durch eigene Gedanken und darauf aufbauenden Handlungen die 'kommende realen Zustände' tatsächlich mitbestimmen kann, 'gestaltet man real Welt mit'. Verzichtet man auf die eigene Gestaltung, wird sich das 'erfahrbare Andere' auf jeden Fall 'ereignen'. Die reale Welt kann man nicht aufhalten. Das Andere ist für uns immer schon da...

Aktives Planen hat also mit verfügbarer Erinnerung und mit 'Fantasie' zu tun; beides zusammen kann 'Visionen' liefern, die über die aktuelle Situation hinausreichen. Nach heutigem Wissensstand wird wohl keine Art von Planung eine Zukunft vollständig vorweg nehmen können; keine Planung scheint aber aber schlechter zu sein als versuchte Planung.


Ein spezielles Problem jeder Planung ist die Auswahl der 'besten Option': Warum ist A 'besser' als B?


Ferner: ein Teil der verfügbaren Erinnerungen hat zu tun mit der 'Zuverlässigkeit' von 'zu erwartenden Verhaltensweisen'. Ein anderer Aspekt ist die Möglichkeit, 'Einfluss' auf wirkende Faktoren 'nehmen zu können'.


    1. Empfindungen/Gefühle

Zunächst wird auf eine Unterscheidung zwischen Empfindungen und Gefühlen verzichtet. Diese soll später herausgearbeitet werden.


Wir sprechen hier über Empfindungen/Gefühle, sofern man sie wahrnehmen kann, d.h. insofern Empfindungen/Gefühle Phänomene sind. Als Phänomene haben Gefühle Eigenschaften, die sie von anderen Wahrnehmungsinhalten unterscheiden. Da man auf Gefühle nicht hinzeigen kann wie auf 'Gegenstände ausserhalb des Bewusstseins' (das 'wirklich Andere'), ist es schwer, sich über Gefühle zu verständigen. Will man über ein bestimmtes Gefühl X mit jemand anderem sprechen, dann kann dies nur gelingen, wenn der andere eine beschreibbare Konstellation erlebt hat, die für das Auftreten des Gefühls X 'typisch' ist und diese beschreibbare Konstellation ist hinreichend 'gleichartig' zwischen den miteinander Redenden. Einfache Beispiele sind Schmerzempfindungen beim Anstossen, beim sich Schneiden, sich verbrennen etc. Bei unspezifischen Schmerzen verschwimmt die 'Verständigung' schon. Bei 'allgemeinen' Empfindungen wie 'Wut', 'Trauer', 'Freude', 'Lust', 'Genuss' ist die Situation ebenfalls durchwachsen. Bei Gefühlen wie 'Liebe' verbinden verschiedene Menschen in verschiedenen Situationen und unterschiedlichem Erfahrungshintergrund ganz offensichtlich verschiedene Inhalte.


Neben typischen 'Begleitkontexten' von Gefühlen kann es auch typische 'Kausalitäten' geben, d.h. entweder bestimmte auslösende Situationen bzw. auslösende Handlungen oder bestimmte typische Wirkungen. Sofern diese für andere Menschen auch wirksam sind, lassen sich bestimmte Gefühle dadurch 'reproduzieren' und man kann eine gemeinsame Verständigung aufbauen.


Sofern Gefühle nicht einfach 'zufällig' sind, sondern 'regelhaft', kann man sie nutzen, um durch Gefühle Sachverhalte zu 'erkennen', 'einzuschätzen', 'abzuschätzen'. Dies setzt allerdings voraus, dass man die betreffenden Gefühle über längere Zeiträume 'beobachtet'; dies können Monate, Jahre oder gar Jahrzehnte sein. Neben einer passiven Beobachtung kann man mit Gefühlen natürlich auch aktiv 'experimentieren'; sofern man ein bestimmtes 'Erfahrungsbild' von einem bestimmten Gefühl X gewonnen hat, kann man durch Wiederholen und Variieren der 'erkannten' wirksamen Begleitfaktoren versuchen, mehr Klarheit über diese 'Wirkzusammenhänge' zu bekommen. Wenn es tatsächlich eine Regelhaftigkeit gibt, dann muss sie sich reproduzieren lassen. Allerdings steht man als Mensch hier oft vor sich ausschliessenden Alternativen: will man mit Drogen leben oder ohne; will man mit Sex leben oder ohne; will man sich binden oder will man ungebunden leben; will man lernen oder nicht; eine bestimmte Position annehmen oder nicht, usw. Zwar kann man verschiedene 'Phasen' durchleben, aber zwischen 20-30 studieren oder nicht studieren ist nicht einfach austauschbar, genausowenig wie zwischen 25-40 Kinder gross ziehen oder nicht, usw.


Schwierig ist das Experimentieren ebenfalls, wenn es um solche Gefühle geht, die 'ohne direkte Ursache' wirken oder die an Grenzsituationen (Sterben, Fast Sterben, Tod eines ganz nahen Menschen, Naturkatastrophen,...) gekoppelt sind. Grenzsituationen kann man in der Regel nicht einfach wiederholen. Gefühle, die 'ohne direkte Ursache' wirken werden aus dem Bereich der Mystik, der Gotteserfahrung berichtet. Etwas, 'Gott' genannt, soll im Bewusstsein Phänomene erzeugen können, die keine andere erkennbare Ursache haben, und dies geschieht so, dass das jeweilige Bewusstsein, das Auftreten dieser Gefühle nicht beeinflussen kann. Sowohl die 'Nichtbeeinflussbarkeit' wie auch die 'Unabhängigkeit von bekannten Ursachen' sind charakteristisch für diese Gefühle. Hier sind Bezeichnungen im Umlauf wie 'Erleuchtung', 'Trost', 'Erhobensein', 'Tiefe Freude' usw. Allerdings werden auch die typische Gegengefühle berichtet wie 'Misstrost', 'tiefe Trauer', 'Dunkelheit', 'Nacht der Sinne'.


Ihre 'möglche Bedeutung' enthüllen Gefühle also nur durch zugehörige Zusammenhänge, durch erkennbare Kontexte. Dies aber bedeutet, dass Gefühle nur im Modus einer 'Interpretation' als 'Erkenntnis' verfügbar sind und Interpretationen sind anfällig für Fehler.


Das grosse Buch über die Gefühle hat offensichtlich noch keiner geschrieben. Es ist vermutlich unmöglich.


Anmerkungen: Empfindung – Gefühl - Emotion, Gefühl – Gedanke



    1. Entscheiden (und Gefühle)

Der Gegensatz zum Entscheiden wäre, sich nicht zu entscheiden. Einfach da sein, nur wahrnehmen, nichts 'tun' ... oder in den Schlaf fallen...


Gewöhnlicherweise würde das reine 'nichts Tun' auf Dauer von verschiedenen Gefühlen begleitet sein, die wir z.B. mit 'Hunger', 'Durst', 'unbequeme Lage', 'Druck auf die Blase' umschreiben würden. Dies wäre eine kleine Auswahl aus dem Spektrum der möglichen Gefühle in dieser Situation. Diese Gefühle könnten stärker werden; sie könnten als 'sehr unangenehm' empfunden werden, auf Dauer als 'unerträglich'.


Vor diesem Hintergrund könnte es als 'erleichternd', als 'befreiend' empfunden werden, die gesamte Situation so zu verändern, dass diese unangenehmen Gefühle sich abschwächen, 'angenehmeren' Gefühlen weichen.


Wenn man kein 'klares Bild' von einem möglicheren 'besseren' Zustand hat, dann muss man anfangen, zu 'probieren', zu experimentieren. Dazu muss man 'wollen', dass sich z.B. der Körper bewegt, dass die Glieder z.B. ihre Lage verändern.


Den Übergang vom 'nichts Tun' zum 'Tun' verknüpfen wir mit der Vorstellung, dass wir 'wollen müssen', dass wir etwas tun, und dem 'Wollen' als bewussten Akt unterstellen wir eine vorausgehende 'Entscheidung'. 'Entscheiden' umschreibt hier den bewussten Übergang vom nichts Tun zum Tun.


Um etwas, ein Y --eine mögliche Eigenschaft an einer möglichen Situation-- bewusst zu wollen, muss dieses Y irgendwie 'bekannt' sein, sonst kann man es nicht wirklich 'wollen wollen'.


Es gibt auch die Fälle der 'spontanen Handlungen': man erlebt, dass man etwas tut, ohne zuvor ein klares Bild von dem kommenden Zustand zu haben, ohne diesen neuen Zustand explizit 'gewollt' zu haben; in diesem Sinne liegt auch keine vorausgehende explizite Entscheidung vor. Z.B. das Schlagen der Wimpern der Augen passiert, ohne dass man es ausdrücklich 'will', ebenso das eigene Aus- und Einatmen. Das 'unwillkürliche' Zurückzucken bei starken Wärmekontrasten ('heiß', 'kalt'), usw.


M.a.W. Es gibt ein Tun 'ohne wahrnehmbares' Wollen neben einem Tun 'mit wahrnehmbaren' Wollen. Gibt es auch etwas, das dazwischen liegt? Ein 'noch nicht' und zugleich 'doch schon'?


Der Übergang vom Schlafen zum Wachen, der Moment, bevor man definitiv aufsteht. Gibt es den Punkt, wo man sich klar entscheidet?


Im Falle des spontanen Handelns, erleben wir, dass 'unser Körper etwas tut', das wir nicht ausdrücklich explizit gewollt haben, aber es geschieht. Wenn wir unsere 'Aufmerksamkeit darauf richten' können wir solche Körperaktivitäten weitgehend 'beeinflussen', z.B. indem wir den Atem anhalten. Aber der Körper agiert auch ohne uns. Wenn wir 'gedankenverloren' gehen, joggen, dann bewegt sich unser Körper, ohne dass wir in jedem Moment eine bewusste Entscheidung treffen, und ähnlich bei vielen anderen körperlichen Tätigkeiten.


Das 'bewusste Entscheiden und Wollen' erscheint also nicht als unbedingt notwendige Voraussetzung, dass wir etwas körperlich tun. Unser Körper hat aus Sicht des Bewusstseins eine 'ihm innewohnende Eigenschaft des spontan Handeln Könnens'.


Wann aber 'wollen' wir 'wirklich'? Wann 'entscheiden' wir 'bewusst'?


Situation: Ich bin im Auto unterwegs zur Arbeit. Ab einem bestimmten Punkt gibt es Weg A oder Weg B, die ich beide nehmen kann. Beide sind annähernd gleichwertig. Für welchen Weg entscheide ich mich? Entscheide ich überhaupt?


Situation: Ich sitze an meinem Schreibtisch. Ich habe ein paar Stunden zum nächsten festen Termin. Wie immer warten mehr Aufgaben auf eine Bearbeitung als Zeit verfügbar ist. Womit fange ich an? Alle müssten getan werden. Welche sind 'wichtiger'? Methode 'Deadline': ausgehend von den nächsten Terminen kann ich mich fragen, welche der Aufgaben bis zu den nächsten bekannten Terminen unbedingt erledigt sein müssen. Ich könnte dann genau diese Aufgaben auswählen und bearbeiten. Methode 'Strategie': ich habe bestimmte 'Ziele' in der 'Zukunft'. Auf dieses Ziel hin muss ein Teil der Zeit dazu verwendet werden, 'zielführende Aufgaben' auszuführen; meistens bedeutet dies eine Kombination mit der Methode 'Deadline': das kurzfristig unbedingt Notwendige gepaart mit dem langfristig Gewollten.


In der Methode 'Deadline' versucht man sich 'klar zu machen', welche 'Anforderungssituationen kurzfristig entstehen werden' (Besprechung, Vorlesung, Übung, Vortrag, Abgabetermin einer Leistung,....). Dies setzt voraus, dass solche 'Anforderungssituationen' 'klar' sind; für die meisten sind dies wohl Situationen, die sich aus 'geschäftlichen' oder 'angestellten' 'Kontexten' ergeben, die meistens 'vertraglich' umschrieben sind. Ausgehend von diesen bevorstehenden Anforderungssituationen versucht man dann zu klären, welche Leistungen notwendig sind, um diese Situationen zu erfüllen. Dies setzt voraus, dass man 'weiss', dass man 'Erfahrungswissen' hat, was das sein könnte. Ist es eine 'immer wiederkehrende Tätigkeit', geschieht es womöglich 'in Routine', 'aus Gewohnheit'. Entscheidet man dann noch? Ausserdem kann es trotz Routine, trotz erkannter Notwendigkeit sein, dass man 'wenig' oder 'keine Lust' hat, in einer bestimmten Phase, das zu tun, was man 'tun sollte'. Man 'zwingt sich' - oder wird man 'krank', weil die Unlust übermächtig wird angesichts 'unverrückbarer' 'Zwänge'? 'Krankheit' als 'legale Auszeit'? Oder man wechselt die Tätigkeit, wenn man kann? Oder man 'steigt aus', weil man einfach 'überhaupt nicht mehr wollen will'? Oder man zwar irgendwie noch 'wollen will', man aber einfach nicht weiss, 'was' man 'will'? Alles, was man kennt, 'behagt' einem nicht, 'macht jemanden nicht an', 'törnt ab', 'macht niedergeschlagen'; man weiss nicht, 'woran' man 'Lust', 'Spass' empfinden könnte. Dasjenige, was man wollen könnte, fehlt.


Solange man in der komfortablen Situation ist, dass man 'weiss', 'was' man tun will, dass man dazu 'ausreichend Lust' hat, dass man dazu auch das 'notwendige Erfahrungswissen' hat, kann man versuchen, seine Zeiten und Ressourcen entsprechend zu organisieren. Das 'Wollen' kann sich an bestimmte 'bekannte Inhalte' 'heften'.


Hat man zwar 'mögliche Vorstellungen', aber die 'Gefühle' stehen 'nicht im Einklang' damit, wird man 'auf Dauer' vermutlich ein Problem haben. Hat man keine 'fassbare Vorstellung' und man 'schmort in seinen diffusen Gefühlen', wird man auf Dauer vermutlich ebenfalls ein Problem haben.


Testfragen: Befinden sich Wissen und Gefühle bei mir im Einklang? Wie viele Menschen kenne ich, von denen ich klar sagen könnte, dass sie mit 'sich im Einklang' sind? Was geschieht mit den Menschen, die mit sich nicht im Einklang sind? Wo können Menschen Hilfe finden, wenn Sie im Ungleichgewicht sind? Wie qualifiziert sind diesen Hilfen? Gibt es 'Experten der seelischen Harmonie'? Woran erkennt man sie?



    1. Freiheit

Jenseits der rein philosophischen Betrachtung hat der Begriff der Freiheit eine sehr bewegte, meist auch sehr blutige, Geschichte. In manchen (nicht allen!) Ländern dieser Welt wurde die 'Freiheit' seit dem 18.Jh. schrittweise in mannigfaltigen Konkretionen in Form von Grundrechten/Menschenrechten in die Gesetzgebung eingefügt. Im Kern bestehen die verschiedenen grundsätzlichen Freiheitsrechte im Grundgesetz Deutschlands darin, dass dem Bürger die 'Freiheit zugesprochen wird, etwas Bestimmtes X tun dürfen'. Diese Rechte, X tun zu dürfen, sind ferner mit vielen anderen Rechten vernetzt, insbesondere auch sogenannten 'Unverletzlichkeitsrechten'.


Im allgemeinen (nicht speziell philosophischem) Verständnis gehört zum Begriff der Freiheit das Moment, dass eine Person A eine bestimmte Tätigkeit X ausführen kann, wenn sie es will. Dies schließt mit ein, dass die Tätigkeit X in unserer Welt tatsächlich möglich ist.


An dieser Stelle beschäftigen wir uns mit den philosophischen Grundlagen der Freiheit, genauer: wir betrachten hier die dem Menschen zuhandene Wirklichkeit, wie sie sich ihm in phänomenologischer Einstellung darbietet. Die vorausgehenden Überlegungen sind ein Teil dieser Überlegungen.


Diese bisherigen philosophischen Betrachtungen bieten keinesfalls ein klares Bild. In philosophischer Sicht gibt es keine 'Welt an sich', die ich unabhängig von meinem eigenen Wahrnehmen und Verstehen einsehen könnte. Ich habe immer nur eine aktuelle Wahrnehmung einer Situationen, in der ich mit meinem Körper vorkomme, deren aktuellen und möglichen Eigenschaften sich mir ausschließlich in dem mir aktuell verfügbaren Verstehen erschließen. Ob es also eine Tätigkeit der Form X geben kann oder nicht erschließt sich nicht aus einer 'Welt an sich', sondern aus dem verfügbaren Verstehen dessen, 'was möglich ist' (dass etwas 'rechtlich' erlaubt ist, ist in philosophischer erkenntnistheoretischer Hinsicht von 'sekundärer' Bedeutung; kann sich aber unmittelbar darin auswirken, dass mangelnde Freiheitsrechte das philosophisch Erkennbare direkt einschränken).


Die Freiheit, 'X tun zu können' ist von daher –aus Sicht des Erkennens-- an das verfügbare Verstehen gebunden. 'Verstehen' wiederum zeigt sich als eine dynamische Größe, die sich beständig ändert: Verstehen kann sich 'erweitern' ('Lernen') oder 'verringern' ('Vergessen'). In dieser Abhängigkeit vom Verstehen erweist sich also die Freiheit 'X tun zu können' als abhängig vom verfügbaren Wissen; dies wiederum verweist auf Lernprozesse. Man kann nur dann 'frei sein, X zu tun', wenn man auch gelernt hat, dass man X tun könnte!


Sofern man lernt, dass 'das Lernen' wiederum von bestimmten Handlungsmöglichkeiten Y abhängig ist, zeigt sich, dass die 'Freiheit, X tun zu können' auch davon abhängig ist, dass man die Freiheit hat, 'das zum Tun von X nötige Wissen' 'durch die Handlungen Y' erwerben zu können. Zur 'wahren' Freiheit gehört also neben dem verfügbaren Verstehen auch die –das Erkennen ermöglichende-- Rechte, das notwendige Wissen erwerben zu dürfen verbunden mit den tatsächlichen handlungsrelevanten Möglichkeiten.


Anmerkung: Neben dem Aspekt des 'Erwerbes des notwendigen Wissens' gibt es natürlich auch noch den Aspekt des 'angemessenen', des 'richtigen' Wissens. Ein Wissen, das mit den 'tatsächlichen realen Möglichkeiten der uns umgebenden Welt' nicht 'übereinstimmt', ist möglicherweise wenig hilfreich. Andererseits scheint die Frage, was 'richtig' ist (oder, was 'wahr' ist), eine nicht vollständig beantwortbare Frage zu sein (ca. 3000 Jahre dokumentierte Ideengeschichte liefern keinerlei Konsens....).



    1. Werte

Im Kontext der Punkte Gefühle, Entscheidungen und Freiheit wurde schon der Sachverhalt sichtbar, dass man einen Vorstellungskomplex A 'bewusst' 'umsetzen' 'will', 'weil' man A 'wichtiger/ wertvoller' findet als alle anderen 'bekannten' Vorstellungskomplexe. Dieses 'Etwas wichtig/ wertvoll' 'empfinden' wird oft in Beziehung gebracht mit dem Begriff 'Wert'. Man 'will' A, weil man A 'wertvoll' findet, weil A einen 'Wert' darstellt. Oder: weil dem A ein bestimmter 'Wert zukommt' entscheidet man sich für A dadurch, dass man 'A will'; dies muss normalerweise nicht implizieren, dass man A auch tatsächlich realisieren kann.


Wie zuvor schon sichtbar wurde, kann es offensichtlich auch Verhalten geben --als Normalfall?--, bei dem keine bewusste Entscheidung für ein A und gegen ein Nicht-A grundlegend ist. Insofern stellt solch eine bewusste Entscheidung einen herausragenden Fall dar.


In der Ideengeschichte gibt es eine sehr umfangreiche Diskussion zum Thema 'Werte'. An dieser Stelle beschränken wir uns nur auf phänomenologische Tatbestände. Selbst diese Einschränkung des Themas kennt noch hunderte von Publikationen; wenn dies reicht.


Die Phänomenologie beschränkt sich auf das, was 'direkt erlebbar/wahrnehmbar' ist. Überlegungen zu 'Hintergründen', 'Voraussetzungen', 'möglichen Zusammenhängen' gehören primär nicht dazu. Andererseits, sofern das 'Denken' 'erlebbar' ist, en 'bewusster Akt', gehört das 'Denken' und alles damit 'Erschliessbare' auch zur Phänomenologie. Allerdings wird das Sprechen über solche 'komplexen' Tatbestände sehr schwierig bis hin zur Unmöglichkeit eines Dialoges.


Im Falle von 'Werten' wäre die erste Frage, ob Werte sich dem 'direkten unreflektierten Erleben' erschliessen oder aber 'begriffliche Prozesse (Denken)' benötigen, um 'erschaut' zu werden?


In dem Artikel " Der Begriff der Menschenwürde. Eine Anfrage an die Sozialpsychologie" legt Paul Tiedemann dar, in welchem Sinne man z.B. die 'Menschenwürde' als einen 'absoluten Wert' ansehen kann --und wie er meint: muss--. Vereinfacht zusammengefasst geht er davon aus, dass die Absolutheit des Wertes 'Menschenwürde' darin gründet, dass die Menschen diese wechselseitige Anerkennung brauchen, und jeder 'für sich' nur 'Person' sein kann, wenn er die 'anderen' zugleich auch als Personen behandelt. 'Person sein', 'jemand' sein, gründet nach Paul Tiedemann in der Fähigkeit zum 'inneren Dialog', der 'gelernt' werden muss. Nur im inneren Dialog erschliessen sich Unterschiede, Präferenzen und ist ein 'bewusstes Entscheiden' als 'nicht hintergehbares Faktum' möglich. In der Anerkennung des anderen als 'Jemand'/'Person' kann man selbst auch Person sein, wenn dieser andere das gleiche tut. Und er muss dies tun, da man selbst sonst (im Lichte psychologischer Erkenntnisse) im Selbsterleben kein 'wirklicher jemand', keine 'wirkliche Person' werden kann.

Die Überlegungen von Paul Tiedemann implizieren, dass sich ein 'Werte' wie die 'Menschenwürde' nicht 'einfach' im 'direkten Erleben' erschliesst. Vielmehr sind hier 'komplexe begriffliche Prozesse' impliziert, die man auch als 'Lernen' bezeichnet.


Um diese Sachverhalte in einer phänomenologischen Perspektive adäquat darstellen zu können, muss der phänmenologische methodische Rahmen hier mehr ausgearbeitet und dann entsprechend angewendet werden.


    1. Liebe


    1. Glauben (und Wissen)

Ähnlich wie das Wort 'Liebe' hat das Wort 'Glauben' eine Vielzahl von Konnotationen, die schlicht aufzuzählen, mehrere Bände füllen würde.


Der vorliegende Kontext ist immer noch der des Bewusstseins, der primäre Raum der Phänomene. Ich kann das Andere erleben, im Anderen andere 'Personen', 'Dus'; ich kann mich selbst erleben mit meinem Körper, meinen eigenen, subjektiven Zuständen, Gefühlen, Gedanken, eigenen Aktivitäten.


Diese eigenen Erlebnisse sind 'Repräsentanten' möglicher Gegenstände, Beziehungen, Prozesse, 'Kraftzentren' 'hinter den Phänomenen'.


Wenn man einige Male erlebt hat, dass auf das Auftreten der Phänomene X1, ..., Xk immer 'im Zusammenhang' geschieht, dann nehmen wir an, dass diese Phänomene X1, ..., Xk einen spezifischen 'Zusammenhang' darstellen, ein 'Objekt' repräsentieren. Entsprechend, wenn wir einige Male erlebt haben, dass auf das Auftretendes Phänomenkomplexes A 'immer' der Phänomenkomplex B folgt, dann nehmen wir 'automatisch' an, dass B immer auf A folgt; wir 'glauben', dass es sich so verhält (Tagesrhyhtmus, Körperrhythmen, Naturgesetze, biologische Reflexe,...). Bei dieser Form des Glaubens nehmen wir das Vorliegen von Zusammenhängen an, die sich 'immer wieder erweisen'; wir 'unterstellen' einen Zusammenhang; wir 'erwarten' den Zusammenhang. Wir 'vertrauen' darauf, dass er sich erweist. Würden wir diese Art des Vertrauens/ Glaubens/ Erwartens nicht praktizieren, könnten wir praktisch nicht leben. Im Prozess des Lebens, an dem wir teilnehmen, gibt es eine Gegenwart immer nur als ein 'neues sich Ereignen' auf der Basis dessen, was 'eben noch war'. Die Gegenwart 'kommt aus der Zukunft'; das ist das umfassende Grundmuster. Unsere 'normale Gegenwart' lebt davon, dass die 'gelernten Zusammenhänge' der Vergangenheit ihre Gültigkeit 'für die Zukunft bewahren'. Nur wenn nach dem gelernten A das gelernte B tatsächlich wieder eintritt, 'bleibt' unsere 'gelernte Welt' 'in Ordnung', bestätigt sie sich. Lösen sich gelernte Zusammenhänge auf, löst sich unsere 'bekannte Ordnung' auf. Dies würde eine mehr oder weniger starke Des-Orientierung mit sich bringen. Wenn die Welt sich nicht so verhalten würde, wie wir gelernt haben, es zu erwarten, dann würden wir handlungsunfähig. Dies würde normalerweise mit vielen und starken Gefühlen von Angst, Unsicherheit, Verwirrtheit, Panik usw. begleitet.


Im 'normalen' Leben ist 'Glauben' also fundamental für unseren Weltbezug. Ohne 'zu glauben' gibt es für uns überhaupt keine Ordnung, keine Welt.


Die Beziehungen zu anderen Menschen sind von diesem grundlegenden Sachvehalt nicht ausgenommen. Wir erleben ja immer nur die 'Aussenseite' der anderen Menschen, ihre 'Oberfläche', ermöglicht durch ihren Körper, niemals ihr 'wahres Inneres'. Wir können ihre Aussenseite mit unserer Aussenseite vergleichen. Da wir unsere eigenen 'subjektiven' (= inneren) Zustände ansatzweise kennen, können wir von unseren Körper-Erlebens-Zusammenhängen 'Vermutungen über die inneren Zustände des anderen aufgrund ihrer Körperzustände' anstellen; wir machen uns 'Bilder' von möglichen Zuständen des anderen. Wir bilden 'Hypothesen'. Wir versuchen die Oberfläche des anderen auf seine möglichen inneren Zustände hin zu 'interpretieren'. Wie die Erfahrung zeigt, ist dies nicht einfach, stark fehlerbehaftet. Häufiger Grund für Streit.


Insgesamt zeigt sich, dass das 'Glauben' an das 'Vorliegen von Zusammenhängen' unauflöslich mit Erfahrung, mit Wissen verknüpft ist. Es sind 'gewusste Zusammenhänge', die die Basis für unsere 'Erwartungen an die Zukunft' bilden. Zugleich zeigt die Geschichte des Wissens (siehe weiter unten), dass die Art und Weise, wie wir uns 'Bilder von der Welt' machen, extrem fehleranfällig ist. Strenggenommen gibt es keine Bilder, die 'ganz' stimmen; alle Bilder repräsentieren immer nur Auschnitte, Momentufnahmen, spezielle Perspektiven. Die 'Übereinstimmung' unserer Bilder der Welt mit der Welt, 'wie sie tatsächlich ist', --von Philosophen auch 'Wahrheit' genannt--, ist notorisch schlecht bis katastrophal. 'Wahre Bilder' sind weder selbstverständnlich, noch einfach, noch automatisch da; 'wahre Bilder' sind ein Ideal, die grosse Ausnahme, erfordern die Anstrengung von allen.....


Im religiösen Kontext wird das 'Glauben an die wahren Bilder der Welt' mit spezifischen Bildern von der Welt verknüpft, die unter anderem den 'heiligen Schriften' entnommen werden. Die Offenbarungsreligionen besitzen 'heilige Schriften', die eine Vielzahl von Bildern über die Welt und die Zukunft der Welt beinhalten. Der Zeitpunkt der Abfassung, die Art der Entstehung, die Form und Art der Inhalte usw. ist extrem vielschichtig und allein die wissenschaftliche Beschäftigung mit den christlichen heiligen Schriften hat zu einer Abfassung von mehreren 10.000 Büchern geführt, wenn dies reicht, noch garnicht die unzähligen nichtwissenschaftlichen und erbaulichen Schriften mitgezählt.


Eines der Themen dieser heiligen Schriften ist die Beziehung des 'Schöpfers' (Jahwe, Elohim, Deus, Allah...) zu den Menschen. Letztlich 'werben' die Schriften für eine 'Liebesbeziehung' zwischen dem Schöpfer und den Menschen.


Eine --unter vielen anderen-- interessanten Fragen ist die, ob jeder Mensch eine 'direkte' Beziehung zum Schöpfer haben kann. Die Antwort der heiligen Schriften auf diese Frage ist keinesfalls einheitlich, oft widersprüchlich.


In der Praxis der Religionen gab und gibt es zu allen Zeiten immer wieder Menschen, die behaupten, dass sie 'direkte Erfahrungen' mit dem Schöpfer hatten bzw. haben. Ihr konkretes Leben ist von solchen Erfahrungen geprägt. Zugleich ist festzuhalten, dass sich die 'Interpretation dieser persönlichen Erfahrung' im Detail unterscheiden, sogar widersprechen.


Solange man sich klar macht, dass die Bilder von der Welt, die sich ein Mensch machen kann, grundsätzlich fehlerbehaftet sind (aus verschiedenen Gründen; wird noch weiter erklärt), ist die Tatsache, dass jemand sagt, er habe 'den Schöpfer persönlich erlebt' und die Art und Weise, wie er dieses Erleben interpretiert, die sich scheinbar von den Interpretationen anderer Menschen, unterscheidet, die auch den Schöpfer nach eigenen Aussagen direkt erlebt haben, kein voller Widerspruch. Die mögliche 'Wahrheit Gottes' --die aus Sicht des Menschen bislang nur im Glauben an den unterstellten Zusammenhang existiert (sofern man solches glaubt)-- lässt sich nicht durch die unausweichliche Fehlerbehaftetheit des menschlichen Erkennens kritisieren. Zunächst einmal müssten wir als Menschen überhaupt fähig werden, im Wissen um unsere unausweichliche Fehlerbehaftetheit eine gemeinschaftliche Hypothese zu optimieren, die möglicherweise mehr von dem Schöpfer enthüllen könnte, als die vielen vereinzelten, miteinander konkurrierenden Teilwahrheiten für sich alleine. Die modernen Wissenschaften haben --trotz und gerade unter Voraussetzung der Fehlerbehaftetheit des menschlichen Erkennens-- in den letzten 300-500 Jahren ein Modell des Erkennens vorgelegt, das zwar immer noch viele Schwächen aufweist, aber Erkenntnisse ermöglicht hat, die himmelweit über alles hinausgehen, was sich ein einzelner Mensch jemals hätte vorstellen können.

Exkurs: Christentum - Auferstehungsglaube

  1. Die Zipfel des messbaren Universums

  2. Messen

  3. Zusammenhänge

  4. Modelle

  5. Mathematik

  6. Logik

  7. Reine Theorien

  8. Angewandte Theorien

  9. Das Gebäude der Wissenschaften

  10. Intelligenz

  11. Unendlich und endlich

  12. Entscheidbar

  13. Berechenbar

  14. Automaten

  15. Gehirne

  16. Gehirne in Körpern

  17. Populationen und Vererbung

  18. Evolution

  19. Symbolische Kommunikation

  20. Materie und Geist

  21. Immanente Transzendenz

  22. Gott - der Andere im Ich

  23. Zukunft




Sprüche/ 'Bilder':


Gerd Döben-Henisch (C) 2006 - Notizen eines Zeitreisenden 16//16